Schluss mit den Schlackendepots

(djd). Schon der Gedanke an Cellulite ist für Frauen ein Graus. Umso schwerer wiegt die Gewissheit, wenn sich eines Tages tatsächlich die unansehnlichen Dellen an den Oberschenkeln zeigen. Die Tatsache, dass selbst Sportlerinnen die Ablagerungen im Bindegewebe nicht vermeiden können, ist für Betroffene nur ein schwacher Trost. Wenn alle angestrengten Versuche, die ungeliebte Orangenhaut mit Diäten oder Sport wieder loszuwerden, scheitern, fühlen sich die meisten Frauen nicht mehr wohl in ihrer Haut.

Cellulite den Garaus machen

Um zu verstehen, wie es zu Cellulite kommt, empfiehlt sich ein Blick hinter die Kulissen des Stoffwechsels. „Unsere Nieren können Säuren und Schadstoffe, die aus der Ernährung stammen oder vom Körper gebildet werden, nur begrenzt ausscheiden“, weiß Dr. h. c. Peter Jentschura. „Diese nicht ausgeschiedenen Salze lagern sich an Fett und Wasser gebunden als Schlacken im Körper ab“, erklärt der bekannte Gesundheitsautor. Im Fall von Cellulite würden diese im Unterfettgewebe von Hüften, Oberschenkeln, Bauch oder Oberarmen „geparkt“. Doch da müssen sie nicht bleiben. Wie man die Schlackendepots im Gewebe mit dem „Dreisprung der Entschlackung“ auf natürliche Weise wieder loswerden kann, beschreibt Jentschura in seinem Buch „Zivilisatoselos“ (Verlag Peter Jentschura, ISBN: 978-3-933874-30-6). Säurebildende Nahrungs- und Genussmittel, Stress und übertriebener Sport sollten beispielsweise vermieden und durch eine vollwertig-vegetarische Ernährung, Gemüsesäfte, Wasser und moderate Bewegung ersetzt werden.

Praktische Anleitungen

„Meide Schädliches“, „Iss, trink, tue Nützliches“, „Scheide Schädliches aus“ lauten die drei wesentlichen Empfehlungen des Autorenteams, die mit weiteren praktischen Anleitungen konkretisiert werden. Damit könne nicht nur Cellulite und anderen Zivilisationskrankheiten des Ablagerungstyps wie Übergewicht oder Arteriosklerose begegnet werden. Auch Ekzeme und Hämorrhoiden – sie zählen zur Stoffwechselgruppe der Ausscheidungen – oder Haarausfall und Arthrose, die als Strukturschäden gelten, seien so vermeidbar.

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