Schlaganfälle – so lassen sich Risiken verringern

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Schlaganfälle sind ein häufiges und verbreitetes Krankheitsbild. Dabei wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt und es kommt zum Ausfall wichtiger Funktionen. Rund 270.000 Menschen sind davon jedes Jahr allein in Deutschland betroffen. Diverse Risikofaktoren lassen sich jedoch mit wenig Aufwand systematisch vermeiden.

Die kleinen Laster können gefährlich werden

Rund 80 Prozent aller Schlaganfallpatienten sind über 60 Jahre alt, ab 55 Jahren zählen Patienten zur besonders betroffenen Risikogruppe. Bei 20 Prozent aller Schlaganfallpatienten führt die Krankheit sogar innerhalb eines Jahres zum Tod. Männer und Frauen sind mit der gleichen Häufigkeit betroffen. In den Industrienationen der Welt, die über eine gute Gesundheitsversorgung und einen hohen Lebensstandard verfügen, gehört der Schlaganfall zu den häufigen schweren Erkrankungen.

Dies deutet bereits an, wo die Probleme liegen: Die Menschen ernähren sich zu ungesund und bewegen sich nicht genug. Das führt zu Übergewicht und hat nicht selten Diabetes zur Folge. Sind beide Faktoren gegeben, ist das Risiko eines Schlaganfalls stark erhöht. Auch Alkohol- und Tabakkonsum tragen dazu bei: Regelmäßiger Tabakkonsum verengt die Gefäße, sodass weniger Blut durch die Adern ins Gehirn strömen kann. Alkohol wiederum erhöht den Blutdruck und senkt den Fibrinogenwert, der an der Blutgerinnung beteiligt ist. Es können sich leichter Blutgerinnsel bilden, die häufig der Auslöser von Schlaganfällen sind. Ärzte weisen gefährdete Patienten bereits seit Jahren auf diese Ursachen hin. Doch es gibt auch Risikofaktoren, an die man nur selten denkt.

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Die Zähne und ihre Gesundheit spielen eine große Rolle

Dass unsere Zahngesundheit einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat, liegt auf der Hand. Der Gang zum Zahnarzt ist aber für viele eine unangenehme, bisweilen sogar schmerzhafte Erfahrung. Doch vor allem Menschen ab 50 Jahren, die noch dazu andere Risikofaktoren erfüllen oder erfüllt haben, sollten auf eine gründliche Zahnpflege achten. Denn Parodontose und Karies zählen ebenfalls zu den Risikofaktoren für Schlaganfälle. Professionelle Zahn- und Zahnfleischtaschenreinigungen verbessern die Mundhygiene und können außerdem die Gefahr eines Schlaganfalls entscheidend verringern. Daher lohnt es sich, beim jährlichen Zahnarztbesuch darauf hinzuweisen. Übrigens sind ungesunde Zähne und Zahnfleisch auch Risikofaktoren für Erkrankungen des Herzens. Die Wahrscheinlichkeit eines Infarktes steigt bei mangelnder Zahn- und Mundgesundheit rapide an.

Schon Kleinigkeiten im Alltag sind hilfreich

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Vor allem Mitglieder der Risikogruppe ab 55 Jahren sollten versuchen, Risikofaktoren für einen Schlaganfall nach und nach zu minimieren. Es ist schwer, das gesamte Leben mit allen liebgewonnenen Gewohnheiten von heute auf morgen umzustellen. Eine gesündere Ernährung ist aber bereits ein guter Anfang. Versuchen Sie gezielt, fett- und zuckerhaltige Speisen zu vermeiden. Dies hilft dabei, Herzerkrankungen und Zahnproblemen vorzubeugen und vermindert das Risiko eines Diabetes. Dadurch sind bereits drei große Risikofaktoren für einen Schlaganfall nur mit einer Ernährungsumstellung verringert. Zusätzlich sollten Sie versuchen, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Für Raucher ist das Aufhören ein guter Vorsatz, der nicht nur hinsichtlich des Risikos eines Schlaganfalls eine gewichtige Rolle bei der eigenen Gesundheit spielt.


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