Schlafen Sie sich gesund

Leichter gesagt, als getan, denn wer auf der falschen Matratze schläft, wird eher krank. Aber welche Matratze ist falsch, und welche ist richtig?

Medizinisch-orthopädische Zusammenhänge

Also falsch ist die Matratze ganz sicher dann, wenn stundenlanges Liegen zu Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und Migräne oder sogar Schwindel führt. Dabei bedingt oft das Eine das Andere, alles ist vernetzt. Zuerst verursacht das falsche Liegen Nacken- und Schulterverspannungen, danach werden dadurch so genannte Spannungskopfschmerzen ausgelöst. Oft genug ist dabei dann auch der oberste Atlaswirbel mit betroffen. Wenn dieser längere Zeit in eine schiefe, einseitige Haltung gezwungen wird, kann einseitig ein wichtiges Gefäß, dass unser Gehirn und Nervensystem ver- und entsorgt, eingeengt werden. Starke Migräne und Schwindel sind dabei z. B. eine Folge.

Erste Hilfe

Mit Hilfe einer richtig ausgeführten (professionellen) Massage können die verkrampften und verspannten Muskelpartien wieder „aufgeweicht“ bzw. gelockert werden. Unterstützen kann man dies auch mit einer Wärmebehandlung im Verein mit einer lang anhaltenden sehr warmen Dusche oder Badewanne. Früher war es in den Haushalten quasi üblich, dass man eine Rotlichtlampe hatte, Ärzte boten früher eine Mikrowellenbehandlung an, was aber heute nur noch ganz selten zu finden ist, weil diese gute, einfache und unschädliche Behandlung bei der Abrechnung zu wenig abwirft.

Ursachenbekämpfung

Den Gang zum Arzt und auch viele Schmerzen könnten sich viele Menschen sparen, wenn sie sich rechtzeitig die richtige Matratze anschaffen würden, d. h. eine Matratze, die zu ihrem Körper passt. Aber wer weiß schon, welche Matratze zu seinem Körper passt? Deshalb ist ja eine gute, fundierte, professionelle Beratung so wichtig. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, kann sich z. B. auch hier informieren: www.dormando.de

Die für Sie richtige Matratze muss nicht unbedingt die teuerste oder die härteste Matratze sein. Es haben sich aber schon ein paar Regeln heraus gestellt, die man von Anfang an beachten kann: Wer viel auf der Seite schläft, neigt öfter mal zu Nacken- und Schulterschmerzen. In diesen Fällen haben sich z. B. zonierte, so genannte punktelastische Matratzen bewährt. Diese haben im Bereich des Beckens und der Schulter besonders nachgiebige, weiche Areale eingebaut mit der Folge, dass die Wirbelsäule insgesamt relativ geradlinig lagern kann. Diesen angenehmen Effekt merkt man auch sogleich beim Probeliegen. Insofern können mit der richtigen Matratze auch Rückenschmerzen deutlich verringert, manchmal sogar ganz zum Verschwinden gebracht werden. Der Zusammenhang wird auch beim Bauchschläfer offenkundig. Eine zu weiche Matratze hängt in der Mitte (im Zentrum des Gewichts) durch, und der Rücken folgt dieser Muldenform mit einem stundenlangen Hohlkreuz.

Beachtung des Körpergewichts und allergischer Disposition

Eine einfache, erste Regel besagt: Je schwerer der Mensch, desto härter sollte die Matratze gewählt werden. Darüber hinaus sind dann aber selbstverständlich noch mehrere andere Parameter zu beachten, so z. B. auch die Körpergröße, Körperfülle, besondere anatomische Eigenschaften und nicht zuletzt die Allergiebereitschaft. Es gibt viele Menschen, die besonders nachts oft niesen, deren Augen jucken oder tränen, oder sogar unter Luftmangel und Asthma leiden. Hierzu sei kurz erläutert, dass unser natürlicher Kortisongehalt im Blut einer Tagesschwankung unterliegt mit einem Minimum ungefähr 3 Uhr nachts. Aus diesem Grunde treten zu dieser Nachtzeit verstärkt allergische Symptome auf. Wer derartige Empfindlichkeiten bei sich bemerkt, muss unbedingt auf die Inhaltstoffe der Matratze achten und ggf. gezielt eine antiallergische Matratze beispielsweise aus Naturlatex kaufen.

Fazit
Der Kauf einer individuell am besten passenden Matratze ist eine der besten Investitionen überhaupt. Zum einen verbringen wir ca. 1/3 unserer Lebenszeit auf der Matratze, zum anderen kostet uns jeder Besuch des Arztes richtig viel Geld. Neben dem Fahrgeld verlieren wir viele wertvolle Stunden in überfüllten Wartezimmern, die meistens mit Viren beladen sind. Das ist wertvolle Arbeitszeit, die uns verloren geht.

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