Schall- und Ultraschallzahnbürste: Was sie können

Zahnfleischentzündung, Zähne, Zahngesundheit

Bei einer Schall- und Ultraschallzahnbürste handelt es sich um eine Weiterentwicklung einer elektrischen Zahnbürste. Bei den meisten Modellen dieser Art handelt es sich um Schallzahnbürsten. Nur wenige Modelle nutzen tatsächlich Ultraschall. Während Schallzahnbürsten in der Minute etwa 30.000 Mal schwingen, führen Ultraschallzahnbürsten etwa 1,6 Millionen Schwingungen pro Sekunde aus. Die Reinigung erfolgt auf eine etwas andere Weise. Im Alltag lassen sich Schallzahnbürsten leicht anwenden und verfügen über eine hohe Reinigungsleistung. Auf zahnbuerstentest.com können Sie die aktuellen Testsieger sehen.

Funktionsweise von Schallzahnbürsten und Ultraschallzahnbürsten

Schallzahnbürsten funktionieren mit einem Schallerzeuger oder mit einem Piezo-Element. Die dadurch erzeugten Schwingungen werden auf den Bürstenkopf übertragen, der sich meist auf und ab bewegt. Mit ihren zirka 30.000 Schwingungen pro Minute sind die Schallzahnbürsten etwa 10mal so schnell wie die ursprünglichen elektronischen Zahnbürsten. Manche Schallzahnbürsten schwingen sogar bis zu 40.000 Mal. Neben der Frequenz ist auch die Schwingungsauslenkung wichtig, die bei guten Modellen zwischen 3 und 4 Millimeter beträgt. Schallzahnbürsten sind für Zähne und Zahnfleisch sehr schonend, da nicht viel Druck benötigt wird. Sie können das Zahnfleisch massieren und vermindern Zahnfleischentzündungen.

Prinzip der Ultraschallzahnbürste

Der Unterschied zwischen Schallzahnbürsten und Ultraschallzahnbürsten ist nicht nur die höhere Geschwindigkeit bei Ultraschallzahnbürsten. Zusammen mit einer Ultraschallzahnbürste wird auch eine Spezialzahnpasta benötigt, die auf die Zähne aufgetragen wird. Der Bürstenkopf verbleibt fünf bis zehn Sekunden auf dem Zahn und wird dann weitergeführt. Durch den Ultraschall zerplatzen Bläschen in der Zahnpasta, was dazu führt, dass auch entfernte Regionen erreicht werden.

Schall- und Ultraschallzahnbürsten: Vor- und Nachteile

Schallzahnbürsten haben einen größeren Bürstenkopf, weshalb der Nutzer weniger gut an entlegene Stellen herankommt. Dies gleicht die Schallzahnbürste jedoch aus, indem die Reinigungsleistung wesentlich besser ist als bei einer Handzahnbürste und die Umgebung beim Reinigen bis einige Millimeter mit einbezogen wird. Die Vibrationen und Geräusche werden Anfangs von einigen Menschen als störend empfunden. Meist gewöhnt man sich jedoch schnell daran. Ultraschallzahnbürsten sind noch schonender, brauchen jedoch eine spezielle Zahnpasta. Schall- und Ultraschallzahnbürsten sind für gewöhnlich teurer in der Anschaffung als gewöhnliche elektrische Zahnbürsten. Die Kosten für neue Köpfe sind ebenfalls höher. Schallzahnbürsten besitzen weniger bewegliche Komponenten, weshalb sie im Allgemeinen langlebiger sind als gewöhnliche elektrische Zahnbürsten.

Schallzahnbürste und Ultraschallzahnbürste: Für wen geeignet?

Schallzahnbürsten eignen sich für Menschen, die eine besonders hohe Reinigungsleistung zu schätzen wissen. Außerdem sind sie praktisch für Menschen mit motorischen Einschränkungen wie Senioren, Behinderte oder auch Kinder. Grund hierfür sind die einfache Handhabung sowie die Putzbewegungen, die nicht sehr genau sein müssen. Ist das Zahnfleisch stärker geschädigt, eignet sich eine Ultraschallzahnbürste sehr gut, da diese besonders schonend zu den Zähnen und dem Zahnfleisch ist. Die Reinigung bleibt trotzdem effektiv.

 

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