SATW Transferkolleg 2011 in «Micro- and Nanotechnologies for Health»

Zum achten Mal startet die SATW einen Ideenfindungsprozess für Fachleute aus Wis-senschaft und Industrie. Das so genannte SATW Transferkolleg fördert den Wissensaus-tausch zwischen Hochschule und Wirtschaft und macht Forschungserkenntnisse, die ein Marktpotenzial haben, in einer frühen Phase sichtbar. In diesem Jahr steht das Transferkolleg unter dem Thema «Micro- and Nanotechnologies for Health».

Ideen mit Marktpotenzial prämieren
Beim Transferkolleg arbeiten im Idealfall ein Forscher aus einer Hochschule oder einer Forschungsinstitution sowie ein Produktentwickler aus der Industrie zusammen. Sie generieren gemeinsam eine Idee für ein neues, marktfähiges Produkt. Anmeldeschluss für die Bewerbung mit einer Projektidee ist der 10. Juli 2011. Akzeptierte Projektideen erhalten einen Unterstützungsbeitrag von 16’000 Schweizer Franken. Mit diesem Beitrag können die Projektpartner die Machbarkeit ihrer Idee testen. Im November 2011 nehmen die Projektpartner dann an einem Workshop teil. Sie evaluieren dabei unter der Leitung ausgewiesener Innovationsspezialisten die Zukunftschancen ihrer Projektidee und erarbeiten geeignete Massnahmen für die Weiterführung. Informationen zur Projekteingabe und zum Ablauf des SATW Transferkolleg 2011 finden Interessierte auf der Website der SATW (www.satw.ch).

Unterstützung aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
Das SATW Transferkolleg erhält breite Unterstützung. Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) des Bundes beteiligt sich mit einem substantiellen finanziellen Beitrag. Fachlich geführt wird das Transferkolleg von Dr. Hans-Rudolf Zeller (Präsident), Prof. Oreste Ghisalba (KTI / Ghisalba Life Sciences GmbH), Dr. Karl Knop (Projektleiter), Prof. Lutz Nolte (Universität Bern) und Prof. Volker Koch (Fachhochschule Bern). Die administrative Leitung liegt dieses Jahr bei Dr. Philippe Fischer (Swiss MNT Network).

Innovative Produkte für das Gesundheitswesen
Die Mikro- und Nanotechnologien sind im medizinischen Bereich unentbehrlich geworden, denn sie ermöglichen neue Produkte und Behandlungsmethoden. Es bleibt jedoch noch viel Forschungsbedarf. Die Schweiz ist im schnell wachsenden Markt der Medizintechnik gut positioniert. Das diesjährige Transferkolleg will dazu beitragen, weitere Chancen zu identifizieren und den Fachleuten aus der Schweizer Industrie Zugang zu Expertenwissen sowie technische Unterstützung zu geben.

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