Sanfte Behandlung

(djd). Die Osteopathie erfreut sich mittlerweile nicht nur bei Patienten großer Beliebtheit. Auch immer mehr gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten für die sanfte Behandlungsmethode über den gesetzlich vorgesehenen Anspruch hinaus.

Osteopathie als Ergänzung zur Schulmedizin

Die Krankenkasse hkk aus Bremen beispielsweise unterstützt osteopathische Behandlungen im Rahmen des „mehr-für-mich-Guthabens“. „Osteopathie ist eine Ergänzung zur Schulmedizin, auf die viele unserer Versicherten vertrauen“, erklärt Pressesprecher Holm Ay. Bei dieser Therapieform geht es um das Heilen mit Handgriffen an Wirbelsäule oder Gelenken. Dabei spürt der Osteopath Bewegungseinschränkungen und Verspannungen auf und versucht, durch spezielle Techniken wie Druck, Zug oder Entspannung die Muskeln, das umliegende Gewebe und die Organe positiv zu beeinflussen. Obwohl Osteopathie keine Standardleistung der Krankenkassen ist, übernimmt die hkk bis zu 200 Euro der Behandlungskosten jährlich. Voraussetzung dafür ist, dass eine ärztliche Verordnung vorliegt und der Therapeut Mitglied in einem Berufsverband der Osteopathen ist oder die nötigen Qualifikationen dafür mitbringt.

Unterstützung bei vielen weiteren Leistungen

Neben Osteopathie unterstützt die hkk noch viele weitere spezielle Leistungen, wie beispielsweise Naturarzneimittel, die sportmedizinische Untersuchung und auch die künstliche Befruchtung, über den gesetzlichen Standard hinaus sowie zwei Gesundheitskurse jährlich. 300 Euro stehen jedem Versicherten dafür pro Jahr zu Verfügung – für eine vierköpfige Familie kommen so Extraleistungen im Wert von 1.200 Euro zusammen. Auch Neukunden, die während des Jahres zu dieser Kasse wechseln, können sofort über die volle Summe verfügen. Viele weitere Informationen gibt es unter http://www.hkk.de.

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