Rückzug ist keine Alternative

(djd). Der nasskalten Jahreszeit sehen Rheumatiker oft mit gemischten Gefühlen entgegen. Auch Patienten mit Arthrose haben nicht selten den Eindruck, dass ihnen Kälte und Nässe buchstäblich in Knochen und Gelenke kriechen und ihre Beschwerden verstärken. Doch wer deshalb inaktiv wird und sich lieber im eigenen Heim verschanzt, als vor die Tür zu gehen, eine Runde zu walken oder Fahrrad zu fahren, der leidet doppelt. Denn gerade ein Mangel an Bewegung kann chronische Schmerzen fördern, die mit der Zeit nicht nur den Körper, sondern auch die Seele belasten. Psychische Anspannungen können wiederum dazu führen, dass sich körperliche Beschwerden weiter verstärken.

Lebensfreude bewahren

Um diesem Teufelskreis zu entrinnen, ist es wichtig, dass die Betroffenen ihre Krankheit als Teil ihres Lebens akzeptieren. Zugleich sollten sie aber die vielen anderen Dinge nicht vergessen, die das Leben lebenswert machen. Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Am besten bewältigen diejenigen ihre Krankheit, die weiterhin aktiv am Leben teilnehmen. Dazu ist nicht zuletzt eine individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlung, Betreuung und Mobilisierung erforderlich. Weitere Informationen, eine Facharztsuche und einen Patientenratgeber zum Download gibt es unter http://www.stark-gegen-schmerz.de oder kostenlos beim Infoservice „Stark gegen Schmerz“ unter Telefon 0800-0661270.

Entzündung hemmen

Sich keinesfalls mit Gelenkbeschwerden und der damit einhergehenden Einschränkung abzufinden, rät Professor Dr. Andreas de Weerth. Für eine schnelle und sinnvolle Behandlung empfiehlt der Hamburger Internist eine Kombination aus physikalischer und medikamentöser Therapie. „Hier haben Wirkstoffe, die gleichzeitig die Gelenkentzündung hemmen und den Gelenkschmerz bekämpfen, einen hohen Stellenwert“, erklärt Professor de Weerth. Für viele Patienten sei die Behandlung mit sogenannten COX-2-Hemmern sinnvoll, da sie „nicht nur schnell am Gelenk wirken, sondern in der Regel weniger Magenprobleme als klassische Wirkstoffe mit vergleichbarer Wirkstärke verursachen“, so der Hamburger Internist und Gastroenterologe.

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