Rückenschmerzen – ein multimodaler Behandlungsansatz

Rücken, Gesunder Rücken, Bandscheibenvorfall: Rückenschmerzen

Die Zahl der Personen, die wegen Rückenschmerzen einen Arzt aufsuchen, steigt ständig. Die Problematik hat aber nicht nur Auswirkungen auf das Leben der Patienten, auch die Wirtschaft ist davon betroffen, da immer mehr Erwerbstätige wegen Rückenproblemen in den Krankenstand gehen müssen. Die Ursachen für Rückenschmerzen sind verschieden, meistens spielen gleich mehrere Faktoren eine Rolle:

  •  zu wenig Bewegung
  • vorwiegend sitzende Tätigkeit
  • Stress
  • körperliche Defizite

Sucht der Patient einen Mediziner auf, sollte zunächst die Abklärung der Ursachen erfolgen. Bei starken Schmerzen wird meist sofort ein Röngten oder eine Computertomografie angeordnet. Auch ein Blutbefund kann Aufschluss über die Herkunft der Beschwerden geben. Zeigt die bildgebende Diagnostik keinen Befund, wird der Arzt im Idealfall einen multimodalen Behandlungsansatz empfehlen:

Medikamentöse Schmerztherapie

Bei Rückenschmerzen kommen verschiedene Wirkstoffe zum Einsatz. Bei starken Schmerzen kann es notwendig sein, Opioide zu verschreiben. Dazu zählen zum Beispiel Tramadol oder Tilidin. Antirheumatika beinhalten Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac und werden häufig als erste Maßnahme verschrieben. Sind die Rückenbeschwerden unter anderem auf Stress zurückzuführen, kann parallel zur Schmerzbehandlung die Einnahme von Antidepressiva zum Erfolg führen. Die meisten starken Schmerzmedikamente sind rezeptpflichtig. Man erhält die Präparate gegen Vorlage eines Rezepts in der Apotheke. Bestellt man Arzneiwaren lieber online, muss man ebenfalls ein Rezept vom Hausarzt vorlegen oder online einen Fragebogen ausfüllen, der von einem Mediziner geprüft wird. Der Bestellvorgang ist unkompliziert und kundenfreundlich gestaltet, der Versand erfolgt bei den meisten online Apotheken innerhalb weniger Stunden.

Bewegungstherapie

Übungen zur Kräftigung der Rücken-, Rumpf- und Bauchmuskulatur werden den meisten Patienten mit Rückenschmerzen empfohlen. Oft erfolgt die Überweisung an einen physiotherapeutische Praxis zur Massage und Heilgymnastik. Wichtig ist, dass die Patienten die Übungen auch selbstständig zu Hause durchführen. Zusätzlich zu den Kräftigungsübungen ist auch ein moderates Ausdauertraining als Ausgleich zur vorwiegend sitzenden Haltung im Alltag zu empfehlen. Für den Anfang reicht es völlig aus, mehrmals pro Woche einen flotten Spaziergang zu machen, einen Teil des Wegs zur Arbeit zu Fuß zurückzulegen oder generell öfter das Auto stehenzulassen und auf das Fahrrad umzusteigen.

Entspannungsübungen

Stress ist einer der Faktoren, der zu chronischen Rückenschmerzen führt. Für Patienten ist es wichtig, sich zwischendurch zu entspannen. Es kann sinnvoll sein, eine Entspannungstechnik wie Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung zu erlernen. Die meisten Menschen spannen unbewusst spezielle Muskelpartien an, wenn sie unter Druck stehen. Wer unter Stress die Schultern hochzieht, wird bald an schmerzhaften Schulterverspannungen leiden. Schafft man es gar nicht, von der Hektik des Alltags zwischendurch abzuschalten, kann eine psychotherapeutische Behandlung als Begleitmaßnahme helfen. Wer den Schmerz permanent mit Tabletten abschaltet und sich nicht mit dem psychischen Aspekt der Beschwerden befasst, wird länger daran leiden oder die Rückenschmerzen im schlimmsten Fall gar nicht mehr loswerden. Natürlich schlägt sich Dauerschmerz auf die Psyche nieder, daher ist der multimodale Ansatz mit klassischer Schmerztherapie, Bewegungstherapie und Wahrnehmung der psychischen Aspekte ideal.

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