Rückengesundheit erhalten durch aktive Prävention

(mpt-194). Die Rückengesundheit ist für viele ein Problem. In Deutschland klagen aktuell 27 bis 40 Prozent der Menschen über Rückenschmerzen. Etwa 70 Prozent der Bundesbürger sind von den Problemen im Kreuz mindestens einmal im Jahr betroffen.

Rückengesundheit erhalten: Einseitige Belastung vermeiden

Das Durchschnittsalter der Menschen mit Rückenproblemen ist in den vergangenen Jahren gesunken. Alexander Reinert, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Orthopädiezentrum Rankestraße in Berlin: „Speziell bei jüngeren Patienten sind selten Strukturstörungen die Ursache, stattdessen sehen wir oftmals Funktionsstörungen, die durch einseitige Belastung oder einen Mangel an Bewegung verursacht sind.“ Auch Stress und Überlastung können sich in Rückenbeschwerden äußern und die Rückengesundheit beeinträchtigen. Doch man kann körperlich vorbeugen und durch Prävention für den Erhalt der Rückengesundheit sorgen. Alexander Reinert rät beispielsweise zu ergonomischen Arbeitsbedingungen im Büro, Sitz- und Tischhöhe sollten sich bei längerem Sitzen anpassen lassen. Eine Unterbrechung von monotonen Tätigkeiten sollte im Idealfall alle 30 bis 45 Minuten eingebaut werden.

Rückenleiden können zur Berufsunfähigkeit führen

Unabhängig von den konkreten Ursachen können Rückenerkrankungen schlimmstenfalls zur Folge haben, dass Arbeitnehmer ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Alexandra Sitte von den Ergo Direkt Versicherungen ( http://www.ergodirekt.de/ ) empfiehlt deshalb, sich frühzeitig privat mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu schützen. Denn gerade in jungen Jahren sei die gesundheitliche Situation noch gut und damit problemlos versicherbar. Die Versicherungssumme beziehungsweise die Rentenhöhe sollte etwa 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens abdecken. Die Absicherung sollte bis zum geplanten Eintritt in die Altersrente gelten.

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