Rheuma: Rücken stärken – Schmerzen lindern

Kaum einer bleibt verschont: Rückenschmerzen treffen 80 Prozent der deutschen Bevölkerung. In den allermeisten Fällen aber verschwinden die Beschwerden wieder, vor allem, wenn man sich richtig verhält. So schnell als möglich sollte man im Alltag wieder aktiv werden und sich bewegen, empfiehlt die Deutsche Rheuma-Liga und bezieht sich dabei auf wissenschaftliche Leitlinien zum Rückenschmerz. „Schonen und Vermeiden körperlicher Aktivität ist bei den meisten Formen der Rückenschmerzen völlig falsch,“ erläutert Rheumatologin Professorin Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Viel zu viel Diagnostik und passive Behandlungen, oft auch unnütze Operationen, kennzeichnen ein falsches Konzept und machen aus akuten Rückenschmerzpatienten chronisch Kranke. „Hier müssen Ärzte, aber auch Patienten umlernen“, mahnt die Präsidentin. Worauf man im Alltag beim Sitzen und Heben, Schlafen und Liegen achten sollte und welche Sportarten dem Rücken gut tun, erfährt man in der neu herausgegebenen, kostenlosen Broschüre:

„Rücken stärken – Schmerzen lindern“ ein Ratgeber für Betroffene
Die 52-seitige Publikation informiert allgemein über die Ursachen von Rückenschmerzen sowie über rheumatische Erkrankungen, wie zum Beispiel Fibromyalgie oder entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen. Für akut erkrankte Patienten, wie auch für chronisch an Rückenschmerz Erkrankte nicht entzündlicher Ursache, gibt es hoffnungsvolle Therapien: Rückenstärkende Gymnastik, Funktionstraining, Rückenschule und Schmerzbewältigungskurse lindern die Beschwerden. Die dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln lässt sich durch aktivierende Maßnahmen der Therapie und Selbsthilfe nachweisbar reduzieren.

Bestelladresse:
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
Maximilianstr. 14
53111 Bonn
(bitte 1,45 € Rücksendeporto beilegen)
Fax: 0228-7660620,
E-Mail: bv@rheuma-liga.de
oder per Info-Telefon: 01804-600 000
(20 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, bei Mobiltelefon max. 60 Cent).
(Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. 03/2010)

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