Rostocker Mediziner Prof. Dr. Horst Klinkmann erhält Ehrendoktorwürde der Universität Bologna

Die Universität Bologna wurde 1088 gegründet, an ihr studieren heute 100 000 Studenten. Sie hat ihren Ruf als eine der führenden Universitäten der Welt durch die Jahrhunderte beibehalten. Mit ihrem Namen in jüngster Zeit verknüpft ist z. B. die Harmonisierung der akademischen Ausbildung in der EU durch den sog. Bologna- Prozess.

Für Professor Klinkmann, der von 1971 bis 1992 den Lehrstuhl für innere Medizin der Universität Rostock innehatte, ist dies bereits der 14. Ehrendoktor bzw. Ehrenprofessur internationaler Universitäten (u.a. Glasgow, Marseille, Tianjin/China, Katowice). Sein wissenschaftlicher Arbeitsschwerpunkt ist die Nierenheilkunde und der Künstliche Organersatz mit Schwerpunkt Künstliche Niere. Die Ergebnisse dieser Forschung sind in rund 500 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Vorträgen sowie in 32 Patenten niedergelegt.

Er leitete als Präsident die vier Weltgesellschaften auf diesem Gebiet und ist heute deren Ehrenpräsident. 1992 berief ihn die Universität Bologna auf eine Professur. Seit dieser Zeit steht er der Internationalen Fakultät (INFA) für Künstlichen Organe als Dekan vor. Die INFA ist eine Vereinigung von 14 Universitäten aus den USA, Asien und Europa, die sich der Forschung des Organersatzes widmen.

Der feierlichen Zeremonie in Anwesenheit vieler internationaler Gäste aus dem Bereich der Internationalen Fakultät für Künstlichen Organe (INFA) folgt am nächsten Tag eine wissenschaftliche Ehrensitzung, die sich dem Gebiet des Organsatzes widmen wird und auf der die aktuellen Präsidenten der vier Weltgesellschaften, die Professor Klinkmann geleitet hat, sprechen werden.

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