Rolls-Royce Aviator Collection – Luftige Hommage

(dmd). Es war einmal ein Hersteller von Flugzeugmotoren mit dem Namen Rolls-Royce. Um jener Zeit in der Firmengeschichte eine Hommage zu erteilen, präsentiert der heutige Autohersteller ein Sondermodell des Phantom Coupé mit dem Namen „Aviator Collection“.

Das Luxus Coupé, das nun beim Pebble Beach Quail Treffen in den USA präsentiert wird, ist in einem speziellen Grau gehalten. Motorhaube und Kühlergrill sind in Matt-Optik lackiert. Im Innenraum sollen spezielles Holz und Metall an die Optik alter Flugzeuge erinnern, auch die Instrumente sind im Flugzeug-Stil gefertigt. Kardantunnel und Türverkleidungen sind mit Torx-Schrauben und Sicken verziert, die sich an den Leitungen der Ölkühlung der S6B orientieren. Insgesamt sollen 35 Fahrzeuge gebaut werden. Preise sind noch nicht bekannt, das Basismodell des 338 kW/460 PS starken Viersitzers kostet jedoch bereits 437.016 Euro.

Rolls-Royce begann 1904 als Automobilhersteller, stiegt zum Beginn des ersten Weltkriegs jedoch auch in den Flugzeugbau ein. In den 1970er-Jahren geriet der Konzern jedoch in Schieflage, so dass Flugzeugbau- und Autosparte getrennt wurden. Die Fahrzeugabteilung ging 1980 zunächst an den Rüstungskonzern Vickers, 1998 an Volkswagen. Die Namensrechte sicherte sich hingegen BMW. Die Münchner bauen seitdem die Pkw der Marke Rolls-Royce, VW die Autos der ehemaligen Schwestermarke Bentley.

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