Risiko Internet

(djd). Cybermobbing, Internetstalking, Phishing und Abo-Fallen – das sind die Gefahren, vor denen sich Internet-Nutzer fürchten. Den Betroffenen vergeht die Freude am Internet deshalb oftmals gründlich. Auf http://www.experten-im-chat.de fand ein Chat mit Experten statt, in dem auch Vorsichtsmaßnahmen aufgezeigt wurden.

Kriminaldirektor Andreas Mayer, Geschäftsführer der Zentralen Geschäftsstelle Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, rät, was bei InternetSstalking zu tun ist: „Wenn man sich bedroht fühlt, sollte man sich an die nächstgelegene Polizeidienststelle wenden und Anzeige erstatten. Dabei sollte man in einem Kalender alles dokumentieren, was der Stalker schickt, mitteilt oder unternimmt. So hat man, falls erforderlich, Fakten und Beweismittel. Wenden kann man sich auch an eine Einrichtung, die Opfern hilft, wie etwa der Weiße Ring.“

Als Experte im E-Business-Bereich bei den Ergo Direkt Versicherungen in Fürth (mehr Infos gibt es unter http://www.ergodirekt.de) beantwortete Peter Wittmann Fragen zur Sicherheit. Nach Prüfsiegeln gefragt, erklärte er: „Jedes Institut hat andere Kriterien, anhand derer sie die Sicherheit einer Website einstufen. Zu finden sind diese Kriterien bei den herausgebenden Stellen. Geprüft werden jedoch hauptsächlich der Datenschutz und eine gesicherte Internet-Verbindung, damit die Daten nicht von unbefugten Dritten abgegriffen werden können.“

Doch nicht alle Maßnahmen sind sinnvoll. Olaf Pursche, Ressortleiter des Sicherheits-Centers bei der Redaktion Computer Bild, auf die Frage, ob man die Kamera des Notebooks abkleben müsse: „Das Kapern eines Notebooks über Trojaner verhindert man am besten über ein ständig aktualisiertes Anti-Viren-Programm. Das Abkleben der Kamera halte ich für unnötig.“

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