Ringveranstaltung „Die alternde Gesellschaft“: BAuA zeigt Wege zur geistigen Fitness im Beruf auf

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Ergebnisse des PFIFF-Projektes, dem "Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer". Das Projekt, das im Auftrag der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der Universität Dortmund (IfADo) durchgeführt wird, ermittelte Faktoren, die die geistige Fitness im Beruf fördern. Eine wesentliche Aussage besteht darin, die Arbeit so zu gestalten und zu organisieren, dass älter werdende Beschäftigte durch die berufliche Tätigkeit geistig hinreichend gefordert und damit auch gefördert werden. Aber auch die Beschäftigten können durch Ernährung, Sport und "Gehirnjogging" dem Abbau der grauen Zellen vorbeugen.

Eine erprobte Methode ist das "Mentale Aktivierungstraining", kurz MAT, das die Teilnehmenden bei "Wissenschaft live" ausprobieren können. Zudem befindet sich eine Führung durch die DASA im Angebot. Abschließend diskutieren Experten auf dem Podium das Thema "Prävention zwischen Flucht aus der Verantwortung und Stärkung der Selbstverantwortung". Abschließend wird ein gesunder Imbiss gereicht.

Die Veranstaltung "Geistig fit im Beruf – Handlungsfelder und Lösungsansätze" findet im Rahmen der interdisziplinären Ringveranstaltung "Die alternde Gesellschaft – Herausforderungen und Chancen" statt. Sie ist ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, initiiert vom Wissenschaftsforum Ruhr.

Die Teilnahme ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung per E-Mail an <veranstaltungen@baua.bund.de> gebeten. Infos unter: <www.baua.de/termine>

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt. Sie garantieren Unternehmen wie auch der gesamten Volkswirtschaft einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Hauptsitz in Dortmund forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Rund 660 Beschäftigte arbeiten am Hauptsitz in Dortmund, den Standorten Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.
(idw, 02/2010)

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