Richtige Ernährung im Alter

 Mit dem steigenden Alter verändert sich auch der Körper. Sportliche Tätigkeiten, die einem in jungen Jahren noch einfach und leicht von der Hand gegangen sind, werden mit dem Alter schwieriger. Mit diesen Veränderungen sollte man auch eine Umstellung der Ernährung in Erwägung ziehen. Hier einige Tipps, damit die Umstellung leichter fällt.

 

Anfangs fällt die Umstellung schwer

Aller Anfang ist schwer. So auch die Umstellung auf die veränderten körperlichen Verhältnisse. Generell kann man sagen, dass die körperliche Entwicklung am Ende der 20er Jahre abgeschlossen ist.  Danach beginnt der Körper zu altern. Mit diesem treten auch die ersten unerfreulichen Alterungserscheinungen auf. Man erkennt klar und deutlich die ersten Falten im Gesicht. Vereinzelte Tätigkeiten werden von Jahr zu Jahr schwerer. Dies bedeutet, dass die Leistungsfähigkeit abnimmt. Mangelerscheinungen wie zum Beispiel brüchiges Haar oder erschlaffende Muskulatur sind nur einige von unzähligen Warnzeichen. Doch der natürliche Alterungsprozess kann durch die richtige Ernährung und entsprechender sportlicher Betätigung entgegengewirkt werden.

 

Setzen Sie auf die richtige Ernährung

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig Ihre Ernährung rechtzeitig umzustellen. Dies bedeutet aber nicht nur die Nahrungsmittelprodukte zu verändern. Auch die Menge muss an das Alter angepasst werden. Warum? Mit dem ansteigenden Alter verringert sich auch der Energiestoffwechsel des menschlichen Organismus. Der Alterungsprozess bewirkt, dass der Körper weniger Leistung benötigt. Dies bedeutet, dass die Portionsmenge pro Mahlzeit auch abnehmen sollte. Aber Achtung: Der Nährstoffbedarf bleibt gleich. Ballaststoffe, Eiweiße, Kohlenhydrate, Mineralien, oder lebenswichtige Vitamine – alles muss weiterhin in einem ausgewogenen Maß zu sich genommen werden. 

 

Reduzieren Sie die Fettzunahme

Daher gilt es vor allem auf die Fette in der Nahrung zu achten. Leider ist der allgemeine Glaube, dass Fette von Grund auf schlecht für den menschlichen Körper sind. Dies entspricht nicht der ganzen Wahrheit. Gesättigte Fettsäuren, die chemisch gesprochen keine Doppelbindungen enthalten, lagern sich im Organismus schnell als Fettpolster ab und sollten daher in jedem Fall vermieden werden. Ungesättigte Fettsäuren, die aus einer oder mehreren Doppelbindungen aufgebaut sind, sind dagegen aber lebensnotwendig. Hierzu zählen vor allem Fettsäuregruppen wie Omega 3.

 

Einen gezielten Ernährungsplan aufstellen lassen

Daher gilt es im Alter genauestens auf seinen Ernährungsplan zu achten. Bevor man seine Nahrung jedoch radikal zum Umstellen beginnt, sollte man sich vom Kopf bis zum Fuß von seinem Hausarzt durchchecken lassen. Durch die veränderten Arbeitsbedingungen hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Trend zu unterschiedlichen Mängel aufgetan. Dazu zählt zum Beispiel Vitamin D oder Omega 3. Omega 3 kann zum Beispiel vom Körper gar nicht gebildet werden. Es muss durch die Nahrung aufgenommen werden. Sollte Ihr Arzt zum Beispiel einen Omega 3 Fettsäure Mangel feststellen, muss die Nahrung dementsprechenden angepasst werden. Zu einer ausgewogenen Omega 3 haltigen Ernährung zählen daher Produkte wie Fisch (Hering, Makrele, Sardinnen, Lachs oder Thunfisch), Walnüsse, Leinsamen und Öle wie zum Beispiel Leinöl oder Krill-Öl. Diese sind besonders Omega 3 reichhaltig. Aber nicht nur das: Besonders wichtig ist eine reichhaltige Zunahme an Flüssigkeit. Die Faustregel besagt, dass man mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag trinken soll.

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