Richtig laufen – ohne Laufschuh

(djd). Mit welchen Schuhen läuft man sicher und ausdauernd zugleich? Eine wichtige Frage nicht nur für Profis, sondern auch für Freizeitläufer, auf die aktuelle Studien die überraschende Antwort haben: mit gar keinen. Der britische Physiologe Dr. Michael Wilkinson von der Northumbria University etwa belegt in seiner Analyse, dass Läufer bei gleichem Tempo deutlich weniger Sauerstoff verbrauchen, wenn sie barfuß statt mit Schuhen unterwegs sind. Ihre Ausdauerleistung steigt also an. Weil jedoch auf unebenem Boden eine Verletzungsgefahr für die empfindlichen Fußsohlen besteht, empfehlen sich Barfußschuhe wie beispielsweise die patentierten Leguanos. Mehr Informationen dazu gibt es unter http://www.leguano.eu im Internet.

Füße bleiben beweglich

Dass sich die Vorzüge des Barfußlaufens gut mit einem Schutz der Füße durch widerstandsfähige Sohlen verbinden lassen, zeigt eine aktuelle Studie der Abteilung Sport- und Bewegungsmedizin der Universität Hamburg. Freizeitläufer liefen dafür auf einem Laufband und verglichen die minimalistischen Leguanos mit traditionellem Schuhwerk. Das Ergebnis: Die Barfußschuhe tragen ihren Namen zu Recht und sorgen nicht nur für einen effektiven, sondern auch für einen gesunden Laufstil. Auf diese Weise bleiben einerseits die Füße beweglich, weil ihre Muskeln nicht durch einen festen Schuh quasi „stillgelegt“ werden. Andererseits wird der Körper durch die Muskeln sowie mit Hilfe des zentralen Nervensystems stabilisiert – und die Füße knicken nicht so schnell um.

Langsam mit „Natural Running“ beginnen

Die Hamburger Forscher stellten darüber hinaus fest, dass eine spezielle Dämpfung durch den Schuh generell nicht notwendig sei. Die Wissenschaftler gehen stattdessen davon aus, dass der Fuß diese Dämpfung durch ein leichtes Nachgeben im Sprunggelenk ausgleiche. Experten geben allerdings den Tipp, nicht sofort komplett auf „unten ohne“ umzusteigen, sondern langsam mit dem Training zu beginnen. Die Muskeln, Sehnen und Gelenke sollten demzufolge ein wenig Zeit bekommen, um sich an das „Natural Running“ zu gewöhnen.

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