Richtig in Bewegung kommen

(djd). Endlich etwas für sich tun und in Bewegung kommen: Ist dieser Entschluss einmal gefasst, sollten sich vor allem Menschen mit einigen Pfunden zu viel auf den Rippen, sportliche Einsteiger und Herzpatienten auf die anstehenden Herausforderungen vorbereiten. Das heißt vor allem: Den Arzt fragen, welche Sportart sich besonders eignet und worauf man achten sollte. Dazu gehört auch eine ausreichende Versorgung mit Magnesium. Verschiedene Studien, die kürzlich von Wissenschaftlern in der Fachzeitschrift „Trace Elements and Electrolytes“ zusammengefasst wurden (1/2014; 13-20), haben gezeigt, dass der Mineralstoff für gute sportliche Leistungen unerlässlich ist. Ein Mangel bremst die Muskelkraft und Leistungsfähigkeit. Und nicht nur das: Er macht den Körper auch anfälliger für Zellschäden und kann Herz und Kreislauf gefährden.

Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel

Magnesium spielt eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel und bei der Muskelbewegung, es ist außerdem für die Funktion des Herzmuskels, des Kreislaufs und der Nerven unverzichtbar. Entsprechend vielfältig sind die Symptome eines Mangels: Dieser kann sich zum Beispiel durch Nervosität, Unruhe, Erschöpfung, Muskelkrämpfe oder Herzrasen äußern. Durch den Sport kann sich ein Mangel verstärken, denn dadurch wird der Magnesiumbedarf noch einmal erhöht. Wer über die Nahrung allein nicht genug von dem Mineral aufnimmt, sollte ihn daher durch ein geeignetes Präparat ergänzen. Eine Verbindung aus Magnesium und der vitaminähnlichen Substanz Orotsäure (Orotat) kann die Energieversorgung der Zellen verbessern und Magnesiumverluste wirksam ausgleichen. Denn Orotsäure unterstützt den Energiestoffwechsel und die Magnesiumbindung in den Zellen. Das sogenannte Magnesiumorotat ist etwa in magnerot Classic N aus der Apotheke enthalten.

Kürbiskerne als Mineralstofflieferanten

Darüber hinaus sollte man sich natürlich auch durch gesunde Ernährung mit Magnesium versorgen – so liefern beispielsweise geröstete Kürbiskerne rund 500 Milligramm des Mineralstoffs pro 100 Gramm. Magnesiumreich sind auch Mandeln und verschiedene Nusssorten. Doch Vorsicht: Darin ist auch viel Fett enthalten. Kalorienbewusstere Alternativen stellen naturbelassene Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte dar. Übrigens: Ein großes Glas Mineralwasser kann auch viel von dem Mineralstoff bergen. Tipp: Die Magnesiumkonzentration variiert von Marke zu Marke, es lohnt sich also, auf das Etikett zu schauen.

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