Krankheitsverlauf der Rheumatoiden Arthritis

Rheumatoide Arthritis – Der Beginn der Gelenkerkrankung kann schubweise, schleichend oder auch ganz plötzlich beginnen. Die betroffenen Gelenke schmerzen und schwellen häufig an. Zuerst sind meist die kleinen Finger- und Zehengelenke betroffen, später folgen die großen Gelenke, wie z. B. Knie oder Schulter. Die Mobilität der Betroffenen ist zu Beginn der Rheumatoiden Arthritis nur geringfügig eingeschränkt, kann aber schon in jungen Jahren bis zur Unbeweglichkeit führen. Die meisten Patienten klagen über eine Morgensteifigkeit, die im fortgeschrittenen Stadium oft länger als eine Stunde anhält. Quälende Schmerzen mindern zudem die Lebensqualität deutlich.

Für Natascha Schmidt, eine junge Kinderkrankenschwester, waren es zunächst die Fingergelenke, die anschwollen und Schmerzen bereiteten. Später quälten sie besonders die Schmerzen während der Nachtruhe. Mit jeder Armbewegung, jeder Verlagerung, jedem Drehen auf eine andere Seite wurde sie auch des Nachts an ihre Rheumatoide Arthritis erinnert.
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Neben der Morgensteifigkeit von einer Stunde und mehr hat die Rheumatoide Arthritis für Patienten auch andere Erkennungszeichen. Bei ca. 20 % der Patienten entstehen Rheumaknoten (1). Aber auch Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Hitzewallungen mit Fieber und Nachtschweiß sowie Sehnenscheidenentzündungen sind oftmals weitere Begleiterscheinungen.

Begleiterscheinungen der Rheumatoiden Arthritis

  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit
  • Leistungsschwäche
  • Hitzewallungen mit Fieber
  • Nachtschweiß sowie
  • vermehrte Sehnenscheidenentzündungen

Informations-Pool: Rheumatoide Arthritis

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