Rheuma: Entzündung oder Verschleiß?

(djd). Schmerzende Gelenke können ein Anzeichen für Rheuma sein. Doch „Rheuma“ ist ein weites Feld: Der Oberbegriff wird häufig für Schmerzen des Bewegungsapparats verwendet, hinter denen Verschleiß, Entzündungen oder eine Autoimmunerkrankung stecken können. Um eine effektive Behandlung zur Minimierung von Folgeschäden einleiten zu können, ist die frühzeitige Diagnose bei allen Gelenkerkrankungen von Arthrose bis Rheumatoider Arthritis besonders wichtig.

Die Krankheit verstehen

Arthrose zählt zu den sogenannten degenerativen Gelenkerkrankungen, die vor allem Knie- und Hüftgelenke oder die Wirbelsäule betreffen. Dabei sind Gelenkknorpel und angrenzende Knochen durch Verletzungen oder Verschleiß geschädigt. Schmerzen, Gelenkversteifungen und Funktionsverlust sind die Folgen. Im Unterschied dazu ist Rheumatoide Arthritis eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper eigenes Gewebe angreift und chronische Gelenkentzündungen verursacht. Dadurch kommt es zu Schädigungen von Knorpeln, Knochen und Bändern. Begleitsymptome wie Müdigkeit zeigen, dass der gesamte Körper in den Entzündungsprozess eingebunden ist. Nähere Informationen, weiterführende Links und eine Broschüre zum Download finden Interessierte unter http://www.stark-gegen-schmerz.de im Internet. Unter Telefon 0800-066-1270 kann die Broschüre kostenlos bestellt werden.

Entzündung hemmen, Schmerzen bekämpfen

Während bei Arthrose das wichtigste therapeutische Ziel ist, Schmerzen zu lindern und so Beweglichkeit und Bewegung wieder möglich zu machen, gilt es bei Arthritis, neben den Schmerzen auch die Krankheitsaktivität zu mildern und so die Prognose zu verbessern. Professor Dr. Andreas de Weerth unterstreicht dabei den hohen Stellenwert moderner Wirkstoffe, die gleichzeitig die Gelenkentzündung hemmen und den Schmerz bekämpfen. „Eine gute Therapie für viele Patienten können COX-2-Hemmer sein, die nicht nur schnell am Gelenk wirken, sondern in der Regel auch für den Magen besser verträglich sind als die herkömmlichen NSAR“, betont der Hamburger Internist. Die Dauer der Behandlung sollte so kurz wie möglich, aber so lange wie notwendig sein.

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