Rektor führt Professor Bicker feierlich in das Amt des Dekans ein

Mit einem „feierlichen Einzug“ eröffnet der Rektor, Professor Dr. Bernhard Eitel, gemeinsam mit seinen Ehrengästen Professor Dr. rer. nat. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Bicker, Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs und Dr. Hans Martini die heutige Festveranstaltung in der Aula der Alten Universität. Drei besondere Anlässe, die alle einen Bezug zur Stadt Mannheim haben, sind Garant dafür, dass die Aula bis auf den letzten Platz besetzt ist: Im Mittelpunkt steht die feierliche Einführung von Professor Bicker in das Amt des Dekans der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, anschließend werden zwei weitere Persönlichkeiten geehrt: Der Mannheimer Unternehmer Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs erhält die Universitätsmedaille und dem ehemaligen Sozialbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Hans Martini, wird die Ehrendoktorwürde der Medizinischen Fakultät Mannheim verliehen.

Professor Bicker hat am 1. Oktober 2011 seine Aufgaben in der Medizinischen Fakultät Mannheim von Professor Dr. Dr. h.c. Klaus van Ackern, dem langjährigen Vorsitzenden des Fakultätsvorstands, übernommen. Für das Amt vorgeschlagen wurde er Anfang des vergangenen Jahres vom Rektor der Universität Heidelberg, im Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Dr. Peter Kurz, in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Klinikum Mannheim GmbH. Professor Bicker stieß auch innerhalb der Medizinischen Fakultät auf große Zustimmung. Ende Februar wählte der Fakultätsrat ihn mit großer Mehrheit zum hauptamtlichen Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim und Geschäftsführer des Universitätsklinikums Mannheim für das Geschäftsfeld Forschung und Lehre.

Der 66-jährige Wissenschaftler, Mediziner und Manager verfügt aus den Jahrzehnten seiner äußerst erfolgreichen Karriere über umfangreiche unternehmerische Erfahrungen aus der forschenden Industrie, verbunden mit einer ausgewiesenen Expertise im ökonomischen Bereich. Hinzu kommt, dass er die Universität Heidelberg seit seinem Medizinstudium kennt und ihr als Ehrensenator verbunden ist. In der Medizinischen Fakultät Mannheim ist er als außerplanmäßiger Professor seit seiner Habilitation im Fach „Experimentelle Chemie“ verwurzelt.

„Seine vielseitigen Erfahrungen aus verschiedenen Positionen im Hochschulbereich ebenso wie an verantwortlicher Stelle in der Wirtschaft machen ihn zur idealen Besetzung für diese verantwortungsvolle Aufgabe“, betont der Rektor in seiner Ansprache. Es gelte, die Medizin im Zusammenwirken mit dem Universitätsklinikum am Standort Mannheim durch Medizintechnik und mit dem erfolgreichen Studiengang MaReCuM weiter zu profilieren und zugleich die standortübergreifende Zusammenarbeit im lebenswissenschaftlichen Bereich in der Metropolregion zu intensivieren. „Ich bin überzeugt, dass er das erfolgreich umsetzen wird.“

Der Unternehmer Dr. Dr. h.c. Manfred Fuchs erhält die Universitätsmedaille aus der Hand des Rektors, der damit seinen außerordentlichen Einsatz für die Universität Heidelberg und insbesondere sein Engagement für die Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg anerkennt. Dr. Fuchs ist ein Mannheimer Unternehmer. Er entwickelte das Schmierstoffunternehmen, das er von seinem Vater übernommen hatte, zu einem der weltweit größten Schmierstoffhersteller. Heute ist Dr. Fuchs stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats sowie Hauptaktionär der Fuchs Petrolub AG.

Dr. Hans Martini wird von der Medizinischen Fakultät Mannheim die Würde eines Doktors der Medizin ehrenhalber (Dr. med. honoris causa) für sein herausragendes Engagement für die Medizinische Fakultät Mannheim und das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit verliehen. Er ist damit die sechste Persönlichkeit, die die Mannheimer Medizinfakultät seit ihrer Gründung im Jahr 1964 mit dieser Auszeichnung ehrt. Dr. Martini hat in den 60er und 70er Jahren, in denen er als Bürgermeister das Sozialdezernat der Stadt Mannheim leitete, die Sozial- und Gesundheitspolitik Mannheims gestaltet und bleibende Akzente gesetzt. An der Gründung der Medizinischen Fakultät Mannheim und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) war er maßgeblich beteiligt. „Ohne Herrn Dr. Martini, quasi dem Geburtshelfer, wäre das ZI nicht in dieser Form, und sicher nicht in Mannheim entstanden“, so Professor Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, in seiner Laudatio.

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