Reizvolle Kontraste von Alt und Neu

(djd). Luxemburg ist eine Stadt mit vielen Gesichtern: Sie ist geschichtsträchtig und doch modern, klein und zugleich kosmopolitisch, grün und dennoch voller Kultur. Manch ein Besucher mag überrascht sein, welche Vielfalt an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten die Hauptstadt des Großherzogtums bietet, und bei aller Überschaubarkeit der Stadt lohnt es sich, etwas Zeit mitzubringen. Ausführliche Informationen finden sich unter http://www.lcto.lu im Internet.

Reise in die Vergangenheit

Bei einem Bummel durch Luxemburg begeben sich die Gäste auf eine Reise in die Vergangenheit. Mächtige Wehrtürme, Bastionen und Wälle bestimmen das Stadtbild und geben einen Eindruck von der ehemaligen Festungsstadt, die als „Gibraltar des Nordens“ gerühmt wurde. Heute zählen die Festungsbollwerke und das Altstadtviertel zum Unesco-Weltkulturerbe und ein Gang durch die unterirdischen Befestigungsanlagen der Kasematten im mächtigen Bockfelsen – der Wiege der Stadt – darf auf keinem Besuchsprogramm fehlen. Aus den Schießscharten heraus haben Besucher einen herrlichen Blick auf die Ober- und Unterstadt. Eine noch schönere Aussicht garantiert der im 17. Jahrhundert angelegte Corniche-Wall. Als „schönster Balkon Europas“ gestattet er einen fantastischen Blick über das Alzette-Tal. In Schleifen führt von dort ein Rundweg hinab zur Alzette und den Klostergärten der ehemaligen Benediktinerabtei Neumünster, deren schmale Parzellen sich malerisch an die senkrecht aufragende Sandsteinwand schmiegen. Ein guter Tipp für die Sommermonate ist übrigens der Besuch des Großherzoglichen Palais, dessen prachtvolle Innenräume Besuchern dann offen stehen.

Moderne Architektur im Europaviertel Kirchberg

Wer von der Altstadt aus über die Großherzogin-Charlotte-Brücke zum Kirchberg gelangt, den erwartet ein völlig anderes Luxemburg: Im Europaviertel des Kirchberg-Plateaus haben namhafte Architekten ihre Spuren hinterlassen. So schuf etwa der sino-amerikanische Stararchitekt Ieoh Ming Pei das einzigartige Museum für moderne Kunst, Mudam. Es wurde direkt in die Wallmauern des Fort Thüngen, einen Teil der Befestigungen aus dem 18. Jahrhundert, das heute das Museum „Dräi Eechelen“ beherbergt, gebaut. Aber auch die Paläste aus Glas, Beton und Stahl, die Institutionen wie der Europäische Gerichtshof hier errichten ließen, die Philharmonie oder das nationale Sport- und Kulturzentrum Coque sind architektonische Schmuckstücke. Außerdem sollte man auch eines der hochkarätigen Konzerte in der Philharmonie besuchen und die künstlerische Vielfalt im Mudam genießen.

Buntes Kulturprogramm

Ein Picknick in den Parkanlagen, ein Gläschen Wein in einem gemütlichen Straßenrestaurant oder ein exquisites Menü in einem noblen Restaurant gehören beim sommerlichen Stadtbesuch ebenso dazu wie Kulturveranstaltungen. Auch dabei wird der Luxemburg-Besucher nicht enttäuscht. Die zahlreichen Volksfeste und Kampagnen wie „Summer in the City“ mit Festivals, Konzerten und sonstigen Veranstaltungen lassen keine Wünsche offen. Ein Tête-à-tête mit der Stadt Luxemburg wird so ein Fest für alle Sinne.

KURZTEXT

Sehenswertes Luxemburg

(djd). Luxemburg ist eine kosmopolitische Stadt, die Besuchern einen reizvollen Kontrast zwischen Alt und Neu bietet. Obwohl die Hauptstadt des Großherzogtums relativ klein und überschaubar ist, kann sie mit einer großen Zahl an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten auftrumpfen. Während in der Altstadt vor allem die unterirdischen Befestigungsanlagen der Kasematten im mächtigen Bockfelsen beeindrucken und das Großherzogliche Palais zu einer Besichtigung einlädt, zeigt sich die Stadt auf dem Kirchberg-Plateau von einer ganz anderen Seite. Weltbekannte Architekten wie der Sino-Amerikaner Ieoh Ming Pei haben hier das neue Luxemburg geschaffen. Der einzigartige Bau des Museums für moderne Kunst (Mudam) ist nur ein Beispiel dafür. Mehr Informationen gibt es unter http://www.lcto.lu im Internet.

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