Reisetrend Flusskreuzfahrten: die Qual der Wahl

(djd). Über 250 Flusskreuzfahrtschiffe auf Donau oder Rhein, aber auch auf exotischen Flüssen wie dem Brahmaputra oder Irawadi haben deutsche Reisebüros im Angebot. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die Schiffe kaum. Mit Restaurant, Bar und Sonnendeck, zwei bis drei Decks mit Kabinen und kleinem Spa sind sie in erste Linie schwimmende Hotels. Die besuchten Städte, die vorbeiziehenden Landschaften stehen bei einer Flussreise im Mittelpunkt. „Trotzdem lohnt sich ein genauerer Blick aufs Schiff – schon weil es selbst auf identischen Routen deutliche Komfort- und damit auch Preisunterschiede gibt“, erklärt Jörg Eichler, Reiseexperte von reisen.de.

„Die Ursachen dafür liegen auch in technischen Details: Auf modernen Twin-Cruiser-Schiffen etwa ist die Antriebseinheit vom Kabinen-Teil des Schiffs getrennt, sodass kaum noch Vibrationen der Maschinen zu spüren sind.“ Eichler weist auf einen weiteren Trick in der Schiffsarchitektur hin: „Auf sogenannten 2,5-Deckern liegt der vordere Teil des Sonnendecks tiefer als der hintere. Auf Flüssen mit niedrigen Brückendurchfahrten bleibt dadurch ein Teil des Sonnendecks für die Passagiere benutzbar, wohingegen ein durchgehendes Sonnendeck regelmäßig komplett geschlossen werden muss.“

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