Reifenwechsel – in der Zeit von O bis O

(djd). Von Ostern bis Oktober – von O bis O – sollte die Saison für Sommerreifen dauern. Diese Faustregel macht Sinn, denn im Sommer kann sich beispielsweise der Asphalt stark erhitzen – darauf reagieren die weicheren Winterreifen völlig anders als die Gummimischungen der Sommerreifen. Denn es ist ein Trugschluss, dass man mit Reifen, die für Schnee und Eis taugen, auch getrost im Sommer weiterfahren kann. Umso erschreckender, dass laut Experteneinschätzung jährlich drei Millionen Autofahrer genau das tun und lieber auf den Reifenwechsel verzichten. Auf http://www.myinfo.de/beste-sommerreifen beispielsweise wird ausdrücklich davor gewarnt. Ein Hauptgrund: Winterreifen verschleißen im Sommer eher, das bedeutet dann in der kalten Jahreszeit ein Sicherheitsrisiko für den Fahrer und die anderen Insassen.

Sicherheit beginnt beim Reifenwechsel

Tatsächlich gibt es Ganzjahresreifen, bei denen man in gemäßigten Breiten auch gut durch alle Jahreszeiten kommt. Aber wer wirklich sichergehen möchte, sollte sich einen Satz Winter- und einen Satz Sommerreifen gönnen. Dann muss nicht das eigene Fahrverhalten den Wetterextremen angepasst werden. Denn ein Sommerreifen reagiert beispielsweise ganz anders auf die glühend heiße Asphaltdecke. Das liegt nicht nur an der Forschung und Entwicklung der Reifenhersteller: Die Sommer werden auch immer extremer. Auf einen heißen sommerähnlichen Frühling folgen nasse Sommermonate mit Starkregenfällen. Moderne Sommerreifen müssen sich diesem Klimawandel anpassen können.

Mehr Halt auf nassen Straßen

Die Hersteller haben deshalb Modelle entwickelt, die auf nasser Fahrbahn mehr Halt bieten sollen. Es gibt sogar Pneus, bei denen der Bremsweg um 15 Prozent kürzer ist als beim Vorgängermodell. Diese 15 Prozent können bei einem starken Regenguss im Extremfall über Leben und Tod entscheiden. Im Gegensatz zu diesen neuartigen Pneus haben Billigmodelle einen deutlich längeren Bremsweg, das ergaben beispielsweise ADAC-Tests in den vergangenen Jahren.

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