Reha-Bedarf – Das sollten Sie zuhause haben

Hüftfraktur, Pflegemittel
Die Genesung verläuft im heimischen Umfeld wesentlich schneller – dieser Grundsatz trifft nicht nur auf Kinder zu. In sterilen Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen fühlen sich Patienten häufig unwohl. Daher wird aus medizinischer Sicht eine Reha-Massnahme in „Home-Office“ häufig befürwortet – zufriedene Menschen gesunden schneller.
Für den erfolgreichen Ablauf des Heilungsprozesses ist aber unbedingt Hilfe von aussen erforderlich – das können Verwandte oder Freunde sein, aber auch ambulante Pflegedienste. Neben solchen Dienstleistungen benötigen Reha-Patienten Hilfsmittel, die ihnen den Alltag deutlich erleichtern.


Ohne Hilfen geht es nicht

Grundsätzlich sollte man während der Rehabilitation alle Hilfsmittel zuhause haben, die man zur Erleichterung der Mobilität benötigt. Ein Rollator oder eine Einkaufshilfe unterstützen die Selbstständigkeit, belasten aber den Körper nicht über Gebühr. Praktische Dinge, wie ein erhöhter Toilettendeckel oder ein Duschhocker, erleichtern die Körperpflege immens. Für das Treppengeländer gibt es Halterungen oder bei Bedarf auch einen Treppenlift. Für Personen, die nur eine Badewanne haben, wird der Badewannenlift eine echte Hilfe in Sachen Körperpflege.


Von wegen „Kleinigkeiten“

Es sind nicht nur grössere Hilfsmittel notwendig, damit die Reha-Massnahmen im eigenen Zuhause reibungslos funktioniert. Je nach Krankheitsbild wird ein Blutdruck-Messgerät und auch ein Blutzucker-Messgerät benötigt, um zu gewährleisten, dass die Werte stabil und nicht besorgniserregend sind. Zuckerkranke Menschen brauchen dieses Gerät mehrmals täglich, um sich den Werten entsprechend Insulin spritzen zu können. Auch Schlaganfall-Patienten müssen sich durch diese Messungen vergewissern, dass der körperliche Zustand unauffällig ist. Eine blosse Medikamentengabe ohne vorherige Kontrolle könnte lebensbedrohlich sein. Innerhalb einer Reha ist der wichtigste Faktor eine klare Struktur – Unzuverlässigkeit ist in dieser Phase aus medizinischer Sicht kontraproduktiv.


Keine falsche Scham

Sobald Ärzte bestimmten Reha-Bedarf verordnen, sollten Betroffene unbedingt Gebrauch davon machen und es als Chance sehen. Unter myreha.com findet man fachkundige Beratung und diverse Bedarfsartikel rund um das Thema Rehabilitation. Neben Krankenbetten und ergonomischen Matratzen-Auflagen, bekommt man dort entsprechenden Zubehör, wie z.B.Haltegriffe, die den Patienten das Aufstehen erleichtern. Eine ausführliche Beratung bezüglich der Handhabung dieser Hilfsprodukte, erleichtern den Einsatz ungemein. Sollten technische Geräte defekt sein, erhält man zügig Hilfe in Form eines Ersatzgerätes oder einer Reparatur vor Ort.


Falsche Pflege schadet der Wundheilung

Um jegliche Spätfolgen möglichst auszuschliessen, sollten Wunden entsprechend versorgt werden. Alkoholtücher, Verbände, Kompressen – all das zählt ebenfalls zu den Reha-Hilfen, die man grundsätzlich zuhause haben sollte, wenn man entsprechende Verletzungen aufweist.


Krank sein will gelernt sein

Natürlich dienen Reha-Hilfen der schnellen Rehabilitation und es sollte nach Möglichkeit der Anspruch vorhanden sein, dass der Rollator eines Tages überflüssig wird. Menschen, die aber aus heiterem Himmel einen Schicksalsschlag erlitten haben, sollten sich dieser Tatsache auch stellen. Sich zu jung für ein Krankenbett, eine Toilettensitz-Erhöhung mit Haltegriffen oder einer Einkaufshilfe zu fühlen, ist keine Option. Das Ereignis war ein Hilferuf des Körpers und wenn diese Hilfsmittel aus falschem Stolz abgelehnt werden, gefährdet das die Möglichkeit auf eine Rückkehr ins eigenständige Leben. Diese Hilfsmittel wurden von klugen Technikern entwickelt, um Betroffene auf ihrem „Leidensweg“ zu begleiten und sie zu unterstützen. Diese Hilfe sollte daher unbedingt angenommen werden – Zum Wohle der Gesundheit…
Scroll to Top