Rauchfrei durch den Tag

Es ist gar nicht so leicht, mit dem Rauchen aufzuhören. Viel Selbstdisziplin ist da gefragt. Mit dem einen oder anderen Trick lässt es sich jedoch einfacher bewerkstelligen.

Die Gefährlichkeit des Passivrauchens

Der Zigarettenkonsum in Deutschland ist noch immer sehr hoch. Etwa 27 % der Bevölkerung sind Raucher. Während es in anderen Ländern bereits öffentliche Rauchverbote gibt, hält sich Deutschland noch immer zurück. Dafür fordert die Deutsche Krebsgesellschaft vor allem einen konsequenten Nichtraucherschutz, um das schädliche Passivrauchen zu vermeiden. Denn als Passivraucher nimmt man von der Zigarette des Nachbarn fast genauso viele Schadstoffe aus dem Qualm auf wie als Aktivraucher. Dies müssen vor allem rauchende Eltern beachten, denn die setzen ihre Kinder von Anfang an den gesundheitsschädlichen Stoffen des Rauches aus.

Aufhören lohnt sich

Wenn man mit dem Rauchen aufhört, stellen sich schnell positive Veränderungen im Körper und Wohlbefinden ein. Schon nach etwa 8 Stunden ohne Zigarette sinkt der Kohlenmonoxid-Pegel im Blut und es kann wieder mehr Sauerstoff transportieren. Einen rauchfreien Tag später fühlt man sich schon viel fitter und die Lunge kann sich regenerieren. Am besten, man hört von heute auf morgen auf mit dem Rauchen. Einigen bekommt der kalte Entzug allerdings weniger gut als anderen. Mithilfe von Nikotinpflastern, Nikotinkaugummis oder der neu entwickelten E-Zigarette kann der nicht ganz so Willensstarke den Nikotinpegel langsam reduzieren, ohne seinem Kürper erneut Teer und Kohlenmonoxid zuzuführen.

Psychologisch abhängig

Dabei ist Rauchen wie viele Süchte vor allem psychisch. Die akute Wirkung des Nikotins, von dem sich der Raucher gemeinhin abhängig fühlt, hält etwa 20 Minuten an. Danach beginnt sich der Normalzustand im Kürper schnell wiederherzustellen. Natürlich will man diesen berauschten Zustand schnell wieder herstellen und verlangt nach der nächsten Zigarette. Oft ist einfach eine Gewöhnungssache und bestimmte Situationen rufen vermehrte Lust hervor. Deshalb sollte man als neuer Ex-Raucher solche Situationen entweder ganz vermeiden oder, wie beim gemeinsamen Essen mit Freunden, sich mit anderen Dingen vom Gedanken ans Rauchen ablenken. Dann lieber noch einen Kaffee bestellen oder einen leckeren Nachtisch. Ansonsten gilt: Viel trinken und für genügend Bewegung sorgen. Das stärkt das allgemeine Wohlbefinden und man ist besser gelaunt. Eigentlich ist dem Kopf nur langweilig und man muss ihm eine andere Beschäftigung geben für die Situationen, die sonst mit Rauchen gefüllt wurden. Es hilft, sich für jeden rauchfreien Tag mit einer Kleinigkeit zu belohnen.

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