Ratgeber Pflegevorsorge

(djd). Die meisten Bundesbürger wissen: Private Vorsorge für den Pflegefall ist unverzichtbar. Ein existenzielles Thema, da die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil der Pflegekosten trägt. Soll die Versorgungslücke nicht zulasten von Einkommen und Vermögen gehen, ist eine private Zusatzversicherung erforderlich. Der Verbraucher kann dabei zwischen verschiedenen Konzepten wählen. „Seit Jahresbeginn wird die private Vorsorge außerdem von Vater Staat gefördert“, erklärt Philipp Vogel, Vorstand der DFV Deutsche Familienversicherung AG – als Testsieger und mit Spitzenplätzen in maßgeblichen Tests einer der führenden Anbieter für Pflegezusatzversicherungen. Laut Vogel ist der geförderte Pflege-Bahr ein wichtiger Impuls, da die Vorsorgequote mit drei Prozent in Deutschland deutlich zu niedrig sei.

Alle Pflegestufen und Demenz absichern

„Vorteil der Pflegetagegeldversicherung ist, dass sie für die meisten Menschen eine gute, bezahlbare Lösung darstellt“, so Vogel. Mit Blick auf den Anstieg von Demenzerkrankungen sei bei der Tarifwahl auch wichtig, diesen Fall umfassend abzusichern. „Demenzkranke erhalten zwar Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, diese reichen aber bei Weitem nicht aus. Hierfür haben wir mit der DFV-DeutschlandPflege ein besonders leistungsstarkes Pflegetagegeld entwickelt“, sagt Vogel.

Da rund 70 Prozent der Pflegebedürftigen außerdem zunächst in die Pflegestufen 0 bis 2 eingestuft werden und dort durchschnittlich rund acht Jahre bleiben, sollte ein Tarif gerade diese Stufen absichern. Außerdem sollte eine Beitragsbefreiung für den Pflegefall sowie bei Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit möglich sein.

Pflege-Bahr vor allem für Jüngere geeignet

Den staatlich geförderten Pflege-Bahr hält Vogel gerade für jüngere Menschen für interessant. Je früher mit der Vorsorge begonnen werde, umso attraktivere Tagegeldhöhen könnten mit nur zehn Euro abgesichert werden. Dafür sorge ein besonders günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. „Ausreichende Pflegevorsorge ist aber nur durch die Kombination mit einem ungeförderten Ergänzungstarif möglich“, so Vogel.

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