Radeln und genießen im Dreiländereck

(djd). Flussromantik an Saar und Mosel, historische Sehenswürdigkeiten, erlesene Weine und kulinarische Genüsse – das alles verspricht eine Reise in die Urlaubsregion Saar-Obermosel. Die schönen Landschaften im Dreiländereck Deutschland, Luxemburg und Frankreich lassen sich besonders gut mit dem Rad erkunden. Das Radwegenetz ist weit verzweigt und führt bis in die Nachbarländer. Unterwegs gilt es mittelalterliche Burgen, antike Stätten, prachtvolle Weinschlösser, gemütliche Weindörfer und interessante Städte zu entdecken. Ausführliche Informationen zur Urlaubsregion und zu Tourenpaketen gibt es bei der Saar-Obermosel-Touristik unter der Telefonnummer 06581-995980 sowie im Internet unter http://www.saar-obermosel.de. Urlauber, die ohne Gepäck radeln wollen, können verschiedene Pauschalen mit Gepäcktransfer wählen.

Entlang der Flüsse und über die Grenzen

Zu den zahlreichen Radwegen, die die Ferienregion durchziehen, gehören die bekannten Fernradwege „Mosel“ und „Saar“, der grenzübergreifende Saar-Lor-Lux-Radweg, der Ruwer-Hochwald-Radweg sowie der Hunsrückradweg. Idealer Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Radtouren mit festem Quartier ist zum Beispiel die ehemalige Römerstadt Konz am Zusammenfluss von Saar und Mosel. Dort locken zudem Attraktionen wie das Freilichtmuseum Roscheider Hof oder die Ruinen der römischen Kaiservilla.

Bequeme Touren entlang der Flusstäler oder sportliche Touren mit dem Mountainbike in die urwüchsige Mittelgebirgslandschaft? Die Möglichkeiten für Radwanderungen sind vielfältig. Schöne Erlebnisse verspricht etwa der mit vier Sternen ausgezeichnete Saar-Radweg. Auf ebener Strecke führt er von Konz bis ins französische Saargemünd.

Saarburg: Imposanter Wasserfall- südländischer Flair

Zu den Hauptattraktionen der rund 110 Kilometer langen Route zählen Saarburg, die Saarschleife in Mettlach, das Weltkulturerbe Völklinger Hütte sowie die Landeshauptstadt Saarbrücken. Bereits die Wein- und Glockengießerstadt Saarburg verführt dabei zu einem längeren Aufenthalt. Fachwerkhäuser, Barockbauten, bunte Fischer- und Schifferhäuser, verwinkelte Gassen: Wer durch die malerische Altstadt schlendert, ist schnell verzaubert vom südlichen Flair. Besuchermagnete sind vor allem der 20 Meter hohe Wasserfall inmitten der Stadt sowie die mittelalterliche Burganlage hoch über der Saar. Sehenswert ist die Glockengießerei, in der bis 2002 noch das traditionelle Handwerk des Glockengießens ausgeübt wurde. Wer möchte, kann von Saarburg aus auf den Hunsrückradweg wechseln, der das Saartal mit dem Rheintal verbindet.

Entdeckungstour nach Trier

Konz bietet sich auch als Ausgangspunkt für Touren entlang des Moselradwegs an, der zu den beliebtesten Fernradwegen in Deutschland gehört. Auf der Premium-Radroute können Urlauber bis ins 120 Kilometer entfernte Koblenz radeln, sich unterwegs in kleinen Winzerhöfen und Besenwirtschaften stärken und eine Fülle an Sehenswürdigkeiten genießen – etwa im nahe gelegenen Trier. Die älteste Stadt Deutschlands wurde von den Römern geprägt und noch heute können deren Bauten wie die Porta Nigra, die Konstantin-Basilika, die römische Therme oder das Amphitheater bewundert werden. Im weiteren Verlauf des Moselradwegs locken Highlights wie die römische Villa in Longuich, das berühmte Römerweinschiff in Neumagen-Dhron und zahlreiche Moselburgen.

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