Radeln auf dem Rheinradweg

(djd). Der Niederrhein, das Gebiet zwischen den Flüssen Rhein und Maas, ist der grüne Westen Deutschlands. Die Gegend ist beliebt bei vielen Radwanderern, weil sie so schön flach, dabei aber sehr abwechslungsreich ist. Auch ein Abschnitt des Rheinradwegs, einer der meistgenutzten Fahrradstrecken in ganz Europa, führt am Niederrhein entlang.

An Land und über den Fluss

Diese gut ausgeschilderte Route eignet sich sowohl für Kurzetappen als auch für Rundreisen oder Mehrtagestouren. Radler finden hier eine idyllische Landschaft mit viel Grün, fahren entlang schöner Rheinpromenaden und vorbei an alten Schlössern und Burgen. Sie begegnen der Industriekultur und durchkreuzen lebendige Großstädte und historische Ortskerne, in denen man auch mal eine gemütliche Pause einlegen kann. Der Rheinradweg verläuft ohne nennenswerte Steigungen sowohl links- als auch rechtsrheinisch. Die vielen Fähren über den Fluss machen es möglich, beide Ufer zu entdecken. Kleine Personenfähren, die nur für Radfahrer und Wanderer geeignet sind, schippern die Urlauber über den Rhein – aber auch die großen Autofähren nehmen gerne Radfahrer mit.

Neue Planungshilfe online

Wer nicht andauernd auf dem Sattel sitzen möchte, kann auch ein längeres Teilstück des Rheinradwegs per Schiff zurücklegen und anschließend wieder auf den Drahtesel umsatteln. Wo man auf ein Boot umsteigen kann, erfährt man unter http://www.rheinradweg.net im Internet. Diese neue Webseite ist eine Planungshilfe für alle interessierten Radwanderer. Auf Wunsch können sie bereits vor Tourenbeginn online Etappe für Etappe planen. Unter anderem können die Radler sich dort mit nur wenigen Klicks über die passenden Übernachtungsmöglichkeiten, Ausflugsziele oder Restaurants am Wegesrand informieren. Für die Nutzung unterwegs ist die Seite unter http://www.mobil.rheinradweg.net auch für Tablets oder Smartphones optimiert.

Abschnitt durch Großstädte

Wer beispielsweise von Bad Honnef bis Kleve radelt, erlebt eine spannende Radtour voller Sehenswürdigkeiten. Die Strecke beginnt im Siebengebirge und führt durch drei quirlige Großstädte: In Köln ist der Dom das Wahrzeichen, in Düsseldorf geht es über eine der bekanntesten Einkaufsmeilen Deutschlands, die Königsallee, und der größte Binnenhafen Europas begrüßt die Radler in Duisburg. Beim ständigen Blick auf den Rhein ist für Abwechslung ausreichend gesorgt. Hier ziehen große Dampfer, Ausflugsschiffe, Lastkähne und Fähren vorbei. Weitere Informationen zu dieser Route oder anderen Strecken erhalten Urlauber auch bei der Niederrhein Tourismus GmbH unter http://www.niederrhein-tourismus.de.

Für die Pause zwischendurch bieten sich auf dem Rheinradweg die gemütlichen Biergärten und Ausflugsgaststätten an, die überall entlang der Strecke zu finden sind. Eine gepflegte, bodenständige Gastronomie zeichnet die Region aus. Typisch für den Niederrhein ist beispielsweise der frische Spargel, der auf vielen Feldern in der Region angebaut wird. Beim Biergenuss sollten durstige Radler Fingerspitzengefühl beweisen. Wer sich nicht als unwissender Tourist outen will, bestellt in Köln nur Kölsch, in Düsseldorf nur Alt und in Duisburg Pils.

Das Reiseziel in Kürze:

Radeln entlang des Niederrheins

(djd). Der Rheinradweg verläuft beidseitig von Europas meistbefahrener Wasserstraße. Radler schätzen die gut ausgeschilderte Route entlang des Niederrheins, die sich für kurze Touren oder mehrtägige Etappen eignet, weil die Landschaft schön flach und gleichzeitig abwechslungsreich ist. Sie erleben auf der Strecke eine Mischung aus weiter Natur, belebten Großstädten und historischen Ortskernen. Interessierte können unter http://www.rheinradweg.net ihre Tour vorher planen. Die mobile Version der Webseite ermöglicht es zudem, von unterwegs Informationen zur aktuellen Strecke einzuholen. Weitere Informationen zum Radeln gibt es zudem auf http://www.niederrhein-tourismus.de.

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