QuiKK geht an den Start: Das Netzwerk für Qualität in Kinderkrippen und in der Kindertagespflege

Dorothee Gutknecht, Professorin mit dem Schwerpunkt Krippenpädagogik an der EH Freiburg und Netzwerkkoordinatorin: „Das Themenspektrum von QuiKK reicht von den frühen Dialogen bis zur „Literatur im Laufstall“, vom „Forschergeist in Windeln“ bis zu den Aktivitäten des Lebens wie Schlafen, Essen und Spielen“. Dabei stehen Responsivität und Wärme der Fachpersonen aber auch die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit im Fokus. Mit dem Netzwerk sollen die Kompetenzen in Südbaden im Zuge einer Qualitätsoffensive gebündelt werden.
Die Evangelische Hochschule Freiburg hat bereits seit rund 10 Jahren deutschlandweit eine Schrittmacherrolle in der Frühen Bildung. Sie setzt mit der Gründungsveranstaltung von QuiKK erneut wichtige Impulse in der Frühpädagogik.

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat den Krippenausbau im Koalitionsvertrag festgeschrieben und auch bereits wichtige Weichenstellungen vollzogen: Für mehr Bildung für die Kleinsten wurde die Zuständigkeit für Kleinstkindbetreuung vom Sozialministerium an das Kultusministerium verlagert. Kultusstaatssekretär Dr. Frank Mentrup: „Wir wollen die Angebote bei der frühkindlichen Bildung deutlich ausbauen und die Standards verbessern. Damit schaffen wir gute Voraussetzungen für mehr Bildungsgerechtigkeit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben den Kindertageseinrichtungen wird selbstverständlich auch die Kindertagespflege gefördert. Diese familiennahe und zeitlich flexible Betreuungsform von Kindern ist neben der Betreuung in der Kita eine wichtige Säule der Betreuungsangebote für Kinder im Land.“
„Das Land wird künftig die Betriebsausgaben für die Kleinkindbetreuung über den kommunalen Finanzausgleich in wesentlich größerem Umfang als bisher fördern“, ergänzt Mentrup und erläutert: „Wir haben den Kommunen zusätzliche Mittel zugesagt: 315 Millionen Euro für das Jahr 2012 und 325 Millionen Euro für das Jahr 2013. Ab 2014 wird das Land inklusive der Bundesmittel 68 Prozent der Betriebsausgaben für die Kleinkindbetreuung übernehmen.“

Bildungsbürgermeisterin Gerda Stuchlik betont: „Als Träger einer Vielzahl von Einrichtungen für die Kleinkindbetreuung, legen wir als Kommune großen Wert auf Qualität in Krippen und in der Kindertagespflege“. In Freiburg wird eine Versorgungsquote von 50 % für die Altersgruppe der unter 3-jährigen Kinder bis 2014 angestrebt, um die jungen Familien weiter zu unterstützen.

Kontakt QuiKK
Netzwerkkoordinatorin Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Studiengang Bachelor Pädagogik der frühen Kindheit, EH Freiburg
gutknecht@eh-freiburg.de

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