Qualitätskontrolle bei Haustierfutter

(djd). Ein Haustier ist für viele Menschen der beste Freund im Leben. Deshalb wünschen sich die Besitzer für ihre treuen Begleiter nur das Beste – besonders wenn es um das Futter geht. Wie bei ihren eigenen Lebensmitteln haben Tierliebhaber bei der Futtermittelwahl hohe Ansprüche. Denn egal ob sie Trockenfutter, Nassnahrung oder sogar Bioprodukte für ihr Tier bevorzugen, eines erwarten alle Haustierbesitzer von ihrem Futtermittel: eine einwandfreie Qualität.

Sicherheit durch umfassende Qualitätskontrollen

Auch in Futtermitteln werden immer wieder Funde von Rückständen und Kontaminationen bekannt und sorgen bei Haustierbesitzern für Verunsicherung. Deshalb ist es auch in der Tiernahrungsbranche wichtig, dass die Qualität der Futtermittelprodukte regelmäßig kontrolliert und gesichert wird. Die Qualitätsprüfer der SGS-Gruppe Deutschland, zu der auch das SGS Institut Fresenius gehört, unterstützen die Tiernahrungsbranche bereits seit Jahrzehnten und garantieren eine einwandfreie Zusammensetzung der Futtermittel.

Überprüft wird dabei nicht nur das Endprodukt, sondern der gesamte Herstellungsprozess. „Um die Qualität des Tierfutterprodukts garantieren zu können, führen wir Kontrollen entlang der gesamten Lieferkette durch. Denn sollten bereits die Rohstoffe verunreinigt oder falsch deklariert sein, bedeutet dies eine Verunreinigung des gesamten Produkts“, betont Thomas Unger, Leiter des Bereichs Heimtiernahrung und Futtermittel von der SGS-Gruppe Deutschland.

Die umfangreichen Qualitätskontrollen stellen sicher, dass im Tierfutter nur das enthalten ist, was auf der Verpackung angegeben wird. Dazu gehören unter anderem die Bestimmung der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe und die Suche nach schädlichen Stoffen und unerwünschten Rückständen, wie zum Beispiel Schwermetallen oder Schimmelpilzgiften.

Weitere Informationen zur Qualitätssicherung bei Haustierfutter gibt es unter http://www.sgsgroup.de im Internet.

Wissenswertes vom SGS-Tiernahrungsexperten Thomas Unger:

Schon gewusst, dass …

… Hersteller von Tierfuttermittel ebenso gesetzlich zu klaren Deklarationsangaben verpflichtet sind wie Lebensmittelproduzenten für Menschen? Die Zusammensetzung des Futters muss mit allen Bestandteilen – tierischen und pflanzlichen Inhaltsstoffen – angegeben sein. Die Auflistung beginnt mit dem Inhaltsstoff, der mengenmäßig am meisten im Produkt enthalten ist. Alle weiteren Bestandteile werden in absteigender Reihenfolge angeführt. Zudem müssen auf der Verpackung Mindesthaltbarkeitsdatum, Fütterungshinweise, Nettogewicht sowie die Herstelleranschrift angegeben sein. Zusätzlich gilt bei Feuchtfutter, dass der jeweilige Feuchtigkeitsgehalt des Produkts angegeben werden muss.

… Futter für Haustiere, bevor es in die Läden kommt, sehr umfangreichen Tests unterzogen wird? Die Qualitätsprüfer von SGS betreiben dafür sogar eine Marktforschungsabteilung. Unter kontrollierten Bedingungen bieten hier Tierhalter ihren Hunden und Katzen neue oder veränderte Produkte an und protokollieren dabei genau, wie es ankommt. So erfahren Hersteller und Händler schon vorab, ob das Futter unter natürlichen Bedingungen von den Vierbeinern akzeptiert wird.

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