Professor Timmermann ist Fellow oft he European Academy of Neurology (FEAN)

Mit dieser Auszeichnung wird Prof. Timmermann insbesondere für seine Verdienste in der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, der EAN und der International Movement Disorders Society sowie für die wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Bewegungsstörungen geehrt. Der Marburger Neurologe veröffentlichte über 200 Publikationen bei Pubmed, der englischsprachigen Meta-Datenbank mit medizinischen Artikeln zum gesamten Bereich der Biomedizin unter dem Dach der der nationalen medizinischen Bibliothek der Vereinigten Staaten. Mit seinen Publikationen insgesamt befindet sich Timmermann unter den Top 10 weltweit im Wissenschaftsgebiet „Deep Brain Stimulation“ (Tiefe Hirnstimulation).

Lars Timmermann ist beides: Begeisterter Wissenschaftler und klinisch tätiger Neurologe. „Unsere Stärke hier in Marburg ist die enge Verbindung zwischen exzellenter neurowissenschaftlicher Grundlagenforschung und ambitionierten klinischen Studien,“ erklärt Timmermann. „So konnte Dr. David Pedrosa aus unserer Klinik in einem Kooperationsprojekt mit Oxford gerade beschreiben, dass die Verarbeitung von Bewegungssignalen in tiefen Hirnarealen wie dem Thalamus extrem differenziert ist (Pedrosa et al. BRAIN, April 2018, doi: 10.1093/brain/awy192). Dies erklärt bestens, warum unterschiedliche Bereiche im Thalamus und die Faserbündeln unterhalb dieser Struktur auch unterschiedlich gut geeignet sind, um durch eine Tiefe Hirnstimulation das Zittern zu unterdrücken: Das haben wir gerade in einer klinischen Studie bei Patienten mit Essentiellem Tremor (Familiäres Zittern, ca. 4% der Bevölkerung) zeigen können (Barbe et al. NEUROLOGY, 7;91(6):e543-e550. doi: 10.1212/WNL.0000000000005956).“

„Innerhalb der Universitätsmedizin Marburg kooperieren wir bestens mit unseren klinischen und wissenschaftlichen Partnern, insbesondere mit der Klinik für Neurochirurgie unter Leitung von Prof. Dr. Christopher Nimsky sowie mit der Klinik für Psychiatrie unter Leitung von Prof. Dr. Thilo Kircher. „Wir übersetzen damit direkt Ideen aus der Forschung in den klinischen Alltag für unsere Patienten,“ unterstreicht Professor Timmermann.

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