Professor Suerbaum ist neues Mitglied der Academia Europaea

Die Academia Europaea ist im Vergleich zu den Nationalakademien mit 25 Jahren noch jung und weniger bekannt. Professor Suerbaum glaubt aber, dass angesichts der zunehmenden Bedeutung des europäischen Forschungsraums eine europäische Akademie eine wichtige Rolle als Anwalt und Sprachrohr der Wissenschaft in Europa spielen müsse. „Ich hoffe, dass ich zu einem intensiven Austausch zwischen Leopoldina und der europäischen Akademie beitragen kann“, so Professor Suerbaum. Die Academia Europaea hat rund 3.000 Mitglieder, unter ihnen mehr als 50 Nobelpreisträger. Die Mitglieder gelten als anerkannte Spitzenwissenschaftler. Professor Suerbaum wurde zum Mitglied der Klasse „Biochemie und Molekularbiologie“ gewählt.

Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) entwickeln bundesweit mehr als 150 Wissenschaftler aus 32 Institutionen gemeinsam neue Ansätze zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten. Ziel ist die sogenannte Translation: die schnelle, effektive Umsetzung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis. Damit bereitet das DZIF den Weg für die Entwicklung neuer Impfstoffe, Diagnostika und Medikamente gegen Infektionen.

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