Professor Meyer-Lindenberg erhält Forschungspreis

Das CINP ist eine internationale Organisation, die vor fast 60 Jahren in Zürich gegründet wurde. Ziel ist es, die Forschung im Bereich der Neuropsychopharmakologie zu verbessern und voranzutreiben, was letztendlich zu einer verbesserten Krankenversorgung führen soll. Der Lilly Neuroscience Clinical Research Award wird an internationale Wissenschaftler in Anerkennung ihres herausragenden Lebenswerks im Bereich der Neuropsychopharmakologie verliehen. Mit dem Preis würdigt die internationale Jury die Forschungsarbeiten von Meyer-Lindenberg in diesem Bereich, besonders zu Risikomechanismen für Schizophrenie und Depression sowie neuen therapeutischen Ansätzen zur Behandlung dieser schwerwiegenden Erkrankungen.

Professor Andreas Meyer-Lindenberg studierte Medizin an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und habilitierte an der Medizinischen Fakultät der Universität Gießen. Er war zehn Jahre als ärztlicher und wissenschaftlicher Mitarbeiter am National Institute of Mental Health, Bethesda, USA, bevor er 2007 Vorsitzender des Vorstands und Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am ZI wurde. Darüber hinaus ist er als Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg tätig. Meyer-Lindenberg wird regelmäßig in der internationalen Rangliste der meist zitierten Wissenschaftler – „Highly Cited Researchers“ – des Thomson Reuters Konzerns aufgeführt und ist zudem Mitglied in wissenschaftlichen Gesellschaften wie der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift „European Neuropsychopharmacology“ (ENP), dem offiziellen Journal des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und wurde bereits mit zahlreichen internationalen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet.

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