Prof. Reichmann vom Dresdner Uniklinikum erhält Dingebauer-Preis für seine Parkinson-Forschung

Seit 2002 verleiht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie alle zwei Jahre den Dingebauer-Preis aus Mitteln der Dr. Friedrich-Wilhelm und Dr. Isolde Dingebauer-Stiftung. Der Preis wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen in der Erforschung der Parkinsonschen Krankheit und anderer degenerativer Erkrankungen des Nervensystems vergeben. Der teilbare Preis kann sowohl inländischen als auch europäischen Neurowissenschaftlern verliehen werden.

Seit 1996 leitet Prof. Heinz Reichmann die Klinik und Poliklinik für Neurologie am Dresdner Uniklinikum. Zuvor arbeitete er in Konstanz, am Institute of Neurology der Columbia University in New York und als Professor für Neurologie an der Universität Würzburg. Das Studium der Humanmedizin schloss er 1979 in Freiburg ab. Seine Arbeitsschwerpunkte sind neuromuskuläre Erkrankungen, extrapyramidale Bewegungsstörungen wie Parkinson, Neurosarkoidose sowie Störungen des Energiestoffwechsels in Gehirn und Muskel.

Prof. Reichmann ist Präsident der European Neurological Society (ENS). Sein Rat ist seit Jahren in zahlreichen Berufsverbänden gefragt – so ist er beispielsweise auch im Vorstand der Deutschen Parkinson Gesellschaft. Er ist “Fellow of the Royal College of Physicians” und Mitglied der „American Academy of Neurology“ sowie der „Royal Society of Medicine and the Movement Disorder Society”. Zusätzlich übernimmt Prof. Reichmann editoriale Aufgaben für eine Anzahl einschlägiger neurologischer Fachjournale.

Kontakt
Technische Universität Dresden
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
Klinik und Poliklinik für Neurologie
Direktor: Prof. Dr. med. Heinz Reichmann
Tel.: (0351) 458 3565
E-Mail: Heinz.Reichmann@uniklinikum-dresden.de

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