Prof. Dr. med. Reinhard Hoffmann ist neuer Präsident der deutschen Unfallchirurgen und Orthopäden

Reinhard Hoffmann ist seit 1987 Mitglied der DGU, war bereits mehrere Jahre als Vizepräsident im geschäftsführenden Vorstand der Fachgesellschaft aktiv und Leiter des berufsständischen Ausschusses der DGU. Ein Schwerpunkt seiner berufspolitischen Tätigkeit wird auf der qualitätssichernden Vernetzung von Versorgungsstrukturen im stationären und ambulanten Bereich liegen.

Reinhard Hoffmann wurde 1957 in Unna/Westfalen geboren. Er studierte von 1976 bis 1983 Humanmedizin an der Ruhr-Universität Bochum und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Nach Promotion in Düsseldorf 1983 und Habilitation an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin 1994 wurde Hoffmann sechs Jahre später deren außerplanmäßige Professur verliehen. Von 1999 bis 2009 war Hoffmann Chefarzt am Klinikum Offenbach. Seit 2004 ist er Ärztlicher Direktor der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main und Chefarzt der dortigen Unfallchirurgie und orthopädischen Chirurgie.

In seinem Präsidentenjahr übernimmt Hoffmann, zusammen mit den orthopädischen Partnern, die wissenschaftliche Gestaltung des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Mit jährlich mehr als 10.000 Besuchern ist dies der größte deutschsprachige Fachkongress für Orthopädie und Unfallchirurgie und einer der größten derartigen Kongresse weltweit. Der DKOU steht in diesem Jahr unter dem Motto „Menschen bewegen – Erfolge erleben“ und findet vom 22. bis 25. Oktober 2013 in Berlin statt.

Darüber hinaus unterstützt Hoffmann die vielfältigen Aktivitäten der Akademie der Unfallchirurgie (AUC). Etwa das Projekt TraumaNetzwerk DGU® mit der teleradiologischen Vernetzung von Kliniken und Traumanetzwerken. Das TraumaRegister DGU® feiert 2013 sein zwanzigjähriges Bestehen.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ist eine wissenschaftliche medizinische Fachgesellschaft. Ihr breites Aufgabenspektrum reicht von der wissenschaftsbasierten Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation in der Traumatologie über die Einrichtung und Sicherung adäquater Versorgungsstrukturen und effizienter Fort- und Weiterbildungskonzepte bis zum Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung.

Unfälle sind eine tägliche Bedrohung von Menschen aller Altersklassen. Jedes Jahr erleiden mehr als 35.000 Menschen in Deutschland schwere, oft lebensbedrohliche Verletzungen. Dennoch haben Verletzte keine Lobby. Ziel der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie ist es, Patienten die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten und Verletzte dauerhaft zu versorgen. Dabei stellt sie die Behandlung vom Unfallort bis zur Wiedereingliederung ins soziale und berufliche Umfeld sicher.

Terminhinweis:
22. bis 25. Oktober 2013
Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin

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