Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich neue Leitende Ärztliche Direktorin und Vorstandsvorsitzende UKHD

Professorin Dr. Annette Grüters-Kieslich wird ab 1. Juni 2017 für die Dauer von fünf Jahren das Amt der Leitenden Ärztlichen Direktorin und Vor-standsvorsitzenden des Universitätsklinikums Heidelberg übernehmen. Sie tritt damit die Nachfolge von Professor Dr. Guido Adler an, der in dieser Position seit Juni 2012 tätig war und ihr ein Haus in exzellentem Zustand übergibt: Dank der integrativen, zukunftsorientierten Arbeit von Vorstand, Kliniken, Instituten und Medizinischer Fakultät ist das Universitätsklinikum hervorragend in Krankenversorgung, Wissenschaft und Lehre aufgestellt, weist eine solide wirtschaftliche Basis und ein starkes Kooperationsnetzwerk auf.

Als Kennerin der Universitätsmedizin und auch des Standortes Heidelberg – Annette Grüters-Kieslich war zwischen 2008 und 2015 u.a. an der Charité als Dekanin, Vorstandsmitglied und Klinikdirektorin tätig sowie in den vergangenen sechs Jahren als Aufsichtsratsmitglied in Heidelberg – weiß die neue Leitende Ärztliche Direktorin um die Chancen und Probleme der Universitätsmedizin: „Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit haben werde, an der Stärkung der Universitätsmedizin Heidelberg mitzuwirken und die Zukunft für die nächsten Generationen von Ärzten und Wissenschaftlern zu gestalten. Dabei ist es mir wichtig, gemeinsam mit den Mitgliedern des Vorstands allen Mitarbeitern hervorragende Arbeitsbedingungen zu bieten, die es ihnen erlauben, ihr Potential zu entfalten – zum Wohle der Patienten und des Universitätsklinikums.“

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer begrüßt die neue Leitende Ärztliche Direktorin: „Annette Grüters-Kieslich übernimmt eines der wichtigsten und am besten aufgestellten Universitätsklinika in Deutschland. Sie bringt alles mit, um diese Spitzenposition durch kluge Kooperationen, strategische Weitsicht und professionelle Führung weiter auszubauen.“

Dr. Simone Schwanitz, Vorsitzende des Aufsichtsrates, ergänzt: „Mit Annette Grüters-Kieslich übernimmt eine international erfahrene Klinikmanagerin und Wissenschaftlerin die Führungsposition in Heidelberg, die das Haus bereits bestens durch ihre sechsjährige Aufsichtsratstätigkeit kennt. Dieser Pluspunkt wird ihr sicherlich zu einem raschen, erfolgreichen Start verhelfen. Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit.“

IT, Interprofessionalität, Internationalität

Während ihrer Amtszeit möchte Annette Grüters-Kieslich die internationale Sichtbarkeit Heidelbergs ausbauen. Hierin sieht sie „noch großes Potential“. Wichtig ist ihr auch, den bewährten Kurs des Vorstandes fortzuführen und die Qualität der universitären Krankenversorgung durch exzellente Rahmenbedingungen und Förderung von Forschung und Innovation voranzutreiben: „Klare Profilierung von Schwerpunkten, eng geknüpft an Krankenversorgung, Forschung und Lehre und der weitere Ausbau von strategischen Kooperationen in der Region und darüber hinaus können hier zu einer höheren Versorgungsqualität führen.“

Heidelberg hat in den vergangenen zehn Jahren außerordentlich viel Enga-gement in den Aufbau eines Campus mit modernen Bauten gesteckt. Diese bauliche und technologische Erneuerung gilt es weiter voranzutreiben, aber nun auch einen Schwerpunkt auf die Digitalisierung in allen Bereichen zu legen. „Der Ausbau der Digitalisierung, gerade auch in der Krankenversorgung, ist unerlässliche Grundlage für translationale Forschung und die qualitativ hochwertige Patientenversorgung unseres Hauses“, fasst Annette Grüters-Kieslich zusammen und ergänzt: „Doch mindestens genauso wichtig sind die wertschätzende, interprofessionelle Personalentwicklung über alle Berufsgruppen hinweg und das Aufzeigen von Karriereperspektiven. Sehr am Herzen liegt mir auch den jungen Ärzten einen gut definierten Rahmen und Perspektiven für ihre Forschungstätigkeit zu bieten.“

Konstanz im Vorstand

Der Heidelberger Vorstand zeichnet sich durch hohe Beständigkeit aus: Die Kaufmännische Direktorin Irmtraut Gürkan prägt seit Januar 2003 die positive unternehmerische und finanzielle Entwicklung des Hauses. Pflegedirektor Edgar Reisch ist seit April 2003 am Universitätsklinikum tätig und für den Pflegedienst und das Patientenmanagement mit rund 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verantwortlich. Unter dem nun fast drei Jahre andauernden Dekanat von Professor Wolfgang Herzog ist es der Medizinischen Fakultät Heidelberg gelungen, Maximalergebnisse zu erzielen – in der Höhe der Drittmitteleinwerbungen ebenso wie in der Einwerbung von Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Zu Annette Grüters-Kieslich

Annette Grüters-Kieslich leitete zuletzt von 2015 bis Juni 2017 die Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie der Charité Berlin. Von 2008 bis 2014 war sie dort hauptamtliche Dekanin und Mitglied des Vorstands und von 2009 bis 2016 Vizepräsidentin des Medizinischen Fakultätentages. Als ausgewiesene translationale und klinische Forscherin erzielte die Pädiaterin und Expertin in den Bereichen molekulare Genetik sowie Entwicklungsbiologie und auf dem Gebiet der seltenen Erkrankungen international beachtete Erfolge. Annette Grüters-Kieslich ist als Sachverständige für das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie verschiedene Bundesfachausschüsse und -institute tätig. Die hohe Anerkennung ihrer Forschungsarbeiten findet ihren Ausdruck in zahlreichen nationalen und internationalen Ehrungen.

Den kompletten Lebenslauf finden Sie unter: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/index.php?id=142740

Die Publikationsliste finden Sie unter: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/index.php?id=142747

Online Pressemappe: https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Amtsantritt-Professorin-Dr-Annette-Grueters-Kieslich.142746.0.html

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.
www.klinikum-heidelberg.de

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