Prof. Dr. Angelika Zegelin erhält Pflegepublizistik-Preis

Prof. Dr. Angelika Zegelin vom Department für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) ist mit dem Pflegepublizistik-Preis 2013 ausgezeichnet worden. Überreicht wurde der Preis auf der Drei-Länder-Konferenz Pflege und Pflegewissenschaft am 15. September in Konstanz.

Der Preis wird alle zwei Jahre gemeinsam von den Verlagen Bibliomed und Hans Huber vergeben. „Frau Prof. Zegelin versteht es seit nahezu drei Jahrzehnten beständig, unausgesprochene und unbequeme Themen aus der Praxis der Pflege zu entfalten und für eine wissenschaftliche Bearbeitung ebenso wie für die Gestaltung von Innovationen aufzubereiten“, sagte Jürgen Georg vom Verlag Hans Huber.

Prof. Zegelin hat viele Entwicklungen in der Pflege angestoßen und pionierhaft aufgezeigt. Zu ihren besonderen Stärken zählen laut den Verlagen das konsequente Hinterfragen bestehender Sachverhalte sowie das Vernetzen von Projekten, um echte multiprofessionelle Bearbeitungen zu ermöglichen. Die Herausgeberschaft von Werken wie „Der Pflege eine Stimme geben“ (Buresh und Gordon) sowie des eigenen Klassikers „Sprache und Pflege“ zeigten, wie wichtig ihr eine Unterstützung des Schreibens und des Sprechens in allen Aktivitäten in der Pflege sei. Die zahlreichen Zeitschriftenbeiträge, Fachartikel und Fachbücher als Autorin und Herausgeberin erreichten nicht nur ein Fachpublikum, sondern eine breite Leserschaft aus der interessierten Öffentlichkeit.

An der Universität Witten/Herdecke war Angelika Zegelin am Aufbau des ersten universitären Studiengangs Pflegewissenschaft in Deutschland federführend beteiligt und hat diesen über ein Vierteljahrhundert begleitet und mit betreut. Ihre Hauptarbeitsfelder sind die Themen Bettlägerigkeit, „Patienten- und Familienedukation“ sowie „Sprache und Pflege“.

„Mir ist es wichtig, Pflege als lesenden und vor allem sprechenden Beruf darzustellen und wegzukommen vom Image einer rein körperlich-handwerklichen Tätigkeit“, sagte die Geehrte. „Über die Auszeichnung und Anerkennung dieses Ansatzes freue ich mich sehr.“

Die Verlage Bibliomed und Huber haben ein abwechselndes Vorschlagsrecht für die Vergabe des Pflegepublizistik-Preises. Dieser besteht aus einer Skulptur und einer Urkunde. Mit dem Preis wird der positiven Entwicklung seit Beginn der 1990er Jahre Rechnung getragen. Seit dieser Zeit haben sich Anzahl und Umfang der Pflegepublikationen vervielfacht.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Angelika Zegelin, 02302 / 926-379 oder angelika.zegelin@uni-wh.de

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