Prof. Charlotte Niemeyer erhält die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille

Ihre Forschungsarbeiten haben unter anderem zu einem besseren Verständnis der sogenannten myelodysplastischen Syndrome (MDS) im Kindesalter beigetragen. Bei MDS handelt es sich um Erkrankungen des Knochenmarks. Die betroffenen Kinder können keine vollständig ausgereiften und funktionstüchtigen Blutzellen mehr bilden können, sodass der Blutbildungsprozess nachhaltig gestört ist. Wesentliche Erkenntnisse lieferten die Arbeiten der Ärztlichen Direktorin an der Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am Universitätsklinikum Freiburg auch für die Behandlung der juvenilen myelomonozytären Leukämie (JMML). Hier kommt es zu einer überschießenden Produktion der Monozyten, einer speziellen Form der weiße Blutkörperchen. Derzeit können – auch dank der wissenschaftlichen Arbeiten von Prof. Niemeyer – sechs von zehn Kindern mit MDS oder JMML geheilt werden.
Die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille wird seit 1972 von der Deutschen Hypothekenbank gestiftet. Sie erinnert an den Schweizer Arzt, Gelehrten, Philosoph und Schriftsteller Johann Georg Ritter von Zimmermann, der von 1768 – 1795 in Hannover wirkte, wo der Preis jährlich vergeben wird. Eine Vielzahl renommierter Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland sind mit dieser Auszeichnung geehrt worden; 2007 wurde beispielsweise dem späteren Nobelpreisträger Harald zur Hausen diese Würdigung zuteil.

Kontakt:
Prof. Dr.Charlotte Niemeyer
Ärztliche Direktorin
Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Tel.: 0761 270-45060
Fax: 0761 270-45180
E-Mail: charlotte.niemeyer@uniklinik-freiburg.de

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