Prof. Banzer in neuen Diabetes-Beirat berufen

FRANKFURT. Prof. Winfried Banzer, Leiter der Abteilung Sportmedizin an der Goethe-Universität, ist vom Robert Koch-Institut in den neuen wissenschaftlichen Beirat der „Nationalen Diabetes-Surveillance“ berufen worden. Ziel dieser Einrichtung ist es, die Entwicklung von Diabetes in Deutschland in Bezug auf Krankheitsgeschehen, Folgen, Risikoentwicklung, Versorgungssituation und Präventionspotential zu überwachen.

„Ich freue mich über den Ruf in den wissenschaftlichen Beirat und die Initiative des Robert Koch-Institutes“, so der Sportmediziner. „In Deutschland ist schätzungsweise jeder 13. Bürger an Diabetes erkrankt. Doch viele wissen nicht, dass sie durch Bewegung und Sport einen positiven Effekt auf Diabetes erzielen können.“

Banzer bringt seine langjährige Beratungskompetenz und Erfahrung aus anderen Gesundheitskommissionen ein. Er ist im „Steering Committee of the European Network for the promotion of health enhancing physical activit“ (HEPA/WHO), Vorstand der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V., Mitglied der Gesundheitskommission des Deutschen Olympischen Sportbundes sowie Gesundheitsbeauftragter des Landessportbundes Hessen.

Der wissenschaftliche Beirat setzt sich aus 20 Vertreterinnen und Vertretern der Bereiche Epidemiologie, Versorgungsforschung, Gesundheitsberichterstattung, Qualitätssicherung, Gesundheitsförderung, Öffentlichkeitsarbeit und Patientenselbsthilfe zusammen. Das Robert Koch-Institut ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention. Der Präsident des Robert Koch-Institutes beruft den wissenschaftlichen Beirat im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Gesundheit für maximal vier Jahre ein. Die konstituierende Beiratssitzung wird am 21. September 2016 am Robert Koch-Institut in Berlin stattfinden.

Informationen: Prof. Dr. Dr. Winfried Banzer, Institut für Sportwissenschaften, Campus Ginnheim, Tel.: (069) 798- 24543, winfried.banzer@sport.uni-frankfurt.de.

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. 1914 mit privaten Mitteln überwiegend jüdischer Stifter gegründet, hat sie seitdem Pionierleistungen erbracht auf den Feldern der Sozial-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften, Medizin, Quantenphysik, Hirnforschung und Arbeitsrecht. Am 1. Januar 2008 gewann sie mit der Rückkehr zu ihren historischen Wurzeln als Stiftungsuniversität ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Heute ist sie eine der zehn drittmittelstärksten und drei größten Universitäten Deutschlands mit drei Exzellenzclustern in Medizin, Lebenswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Mainz ist sie Partner der länderübergreifenden strategischen Universitätsallianz Rhein-Main.
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