Produkte des Baobabs – Innovative Lebensmittel für Kleve, Deutschland und Europa?!

Kleve/Kamp-Lintfort, 18. Juni 2013: Zum Thema „Produkte des Baobabs – Innovative Lebensmittel für Kleve, Deutschland und Europa?!“ haben Studierende des 4. Fachsemesters im Studiengang „Bio Science and Health“ der Hochschule Rhein-Waal ihre Projektarbeit verfasst.

Die Studierenden veranstalten nun, gemeinsam mit den betreuenden Professoren, Prof. Dr. habil. Jens Gebauer, Professor für Nachhaltige Agrarproduktionssysteme insbesondere im Gartenbau und Prof. Dr. Florian Wichern, Professor für Agrarwissenschaften einen Infoabend unter dem Motto „Produkte des Baobabs“, der die Möglichkeit bietet, den Affenbrotbaum und seine Produkte kennenzulernen.

Der Baobab, auch als Affenbrotbaum bekannt, ist eine imposante Baumart der Savanne Afrikas und wird vielerorts als Nahrungsmittel genutzt. Der Vitamin-C-Gehalt seiner Früchte ist zehn-mal höher als der einer Orange und seine Blätter sind reich an Mineralstoffen. Doch nicht nur das, seine Wurzeln, Rinden und Samen werden auch intensiv als Heilmittel genutzt, weswegen man ihn auch als „Apothekerbaum“ bezeichnet.

Im Rahmen einer Projektarbeit sollten die Studierenden verschiedene Produktideen für Deutschland entwickeln, bei denen besonders die gesundheitsfördernden Eigenschaften herausgearbeitet wurden. Dazu führten sie umfangreiche Recherchen über die existierenden Produkte des Baobabs durch, welche ergaben, dass bereits über 300 Produkte weltweit im Handel zu erwerben sind. Der Baobab hat seit 2009 eine „Novel-Food Zulassung“, durch welche die Anzahl der Produkte immer weiter ansteigt.

Der Baobab erobert in Deutschland zunehmend den Markt und etabliert sich in den Regalen der Supermärkte als Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel. Auch an der Hochschule Rhein-Waal findet er sich wieder, denn den Studierenden gelang die Anzucht von fünf Sämlingen im Klimahaus der Hochschule.

Der Infoabend richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Studierende, Professoren und Mitarbeiter der Hochschule Rhein-Waal. Die Studierenden möchten ihr Wissen teilen und die Besonderheit des Baobabs präsentieren. Es wird den Besuchern die Möglichkeit geboten, die Anwendung und den Nutzen einiger Produkte des Baobabs mit allen Sinnen zu erfahren und den Geschmack Afrikas in Kleve zu testen.

Finanziell wird das Projekt und die Infoveranstaltung vom Förderverein Hochschule Rhein-Waal e.V. unterstützt.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich via E-Mail unter baobab-hsrw@web.de anzumelden.

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