Probandensuche, die Zweite: Uniklinikum Bonn sucht Psychiatrie-Patienten

Die Probanden müssen sich einerseits einer Kernspintomographie unterziehen. Das ist eine völlig ungefährliche Methode, mit der sich die Aktivität verschiedener Hirnregionen ermitteln lässt. Zusätzlich messen die Forscher anhand kurzer Aufgaben grundlegende kognitive Fähigkeiten der Teilnehmer wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Für genetische Untersuchungen nehmen sie den Testpersonen zudem einige Milliliter Blut ab. Insgesamt umfasst die Studie zwei Termine von jeweils knapp drei Stunden Dauer.

Schon vor einem Jahr hatten die Wissenschaftler Testpersonen für ihre Studie gesucht – damals noch Gesunde ohne psychische Erkrankungen im Familienkreis. In der aktuellen zweiten Phase rekrutieren sie dagegen ganz gezielt Angehörige von Erkrankten. Sie wollen so herausfinden, ob sich die Gehirnfunktion dieser beiden Gruppen unterscheidet. Außerdem möchten sie untersuchen, ob für derartige Unterschiede genetische Faktoren verantwortlich sind. Dadurch wollen sie den Grund für derartige Störungen besser verstehen und ihre Behandlung verbessern.

Detaillierte Informationen zur Studie gibt es unter . Interessenten können sich per Mail an Alice Meisen () oder Claudia Schütz () wenden.

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