Private Haftpflicht häufig mit Unsicherheiten behaftet

(mpt-616). Etwa ein Drittel aller deutschen Haushalte hat keine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Und selbst diejenigen Bürger, die eine Police abgeschlossen haben, wissen häufig gar nicht, in welchen Fällen sie tatsächlich geschützt sind.

Finden Eltern beispielsweise keinen Betreuungsplatz für ihre Kinder, greifen sie alternativ mitunter auf die Betreuung durch eine Tagesmutter zurück. „Die Aufsichtspflicht geht auf die Tagesmutter über, aber nicht der Versicherungsschutz der Haftpflicht“, erläutert Dr. Susanne Punsmann, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Versicherungsrecht aus Düsseldorf. Übt die Tagesmutter ihre Tätigkeit gewerblich aus, benötigt sie daher eine separate Berufshaftpflicht. Nur wenn sie unentgeltlich tätig ist, kommt in der Regel die eigene Privathaftpflicht für Schäden auf, die sich aus einer Vernachlässigung der Aufsichtspflicht ergeben.

Auch die verschiedenen neuartigen und vielfältigen Formen des Zusammenlebens führen zu Unsicherheiten und Fragen beim Versicherungsschutz. Wie wird zum Beispiel die Haftpflicht bei Paaren geregelt? „Zwischen verheirateten und unverheirateten Paaren besteht im Versicherungsschutz kein Unterschied. Hierzu zählen im Regelfall auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften“, erläutert Matthias Walther von den ( https://ergodirekt.de/de.html ) Ergo Direkt Versicherungen. Zieht ein Paar zusammen und verfügt über zwei private Haftpflichtversicherungen, sollte man sich auf einen gemeinsamen Vertrag einigen. In der Regel bleibt dabei der ältere Vertrag bestehen.

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