Prima Klima im Auto

(dmd-k). Zur sonnigen Jahreszeit gehören sie leider einfach dazu: Blütenpollen, die zu Niesattacken, zu geröteten Augen und weiteren Beschwerden führen können. Mehr als 15 Millionen Bundesbürger leiden nach Schätzungen des Deutschen Allergie- und Asthmabunds unter den Folgen des Pollenflugs – Tendenz weiter steigend. Diese allergischen Reaktionen sind nicht nur lästig, sondern können auch zu gefährlichen Situationen führen. Zum Beispiel beim Autofahren, denn wer niest, fährt quasi blind. Dabei lassen sich gerade im Fahrzeug die Pollen wirksam aussperren: mit einem regelmäßig erneuerten Innenraumfilter.

Wichtig für Komfort und Sicherheit

Immer mehr Automodelle sind heutzutage serienmäßig mit einer Klimatisierung ausgestattet. So ist auch an heißen Tagen für angenehme Temperaturen im Fahrzeug gesorgt. Dies dient nicht nur dem Komfort, sondern auch der eigenen Sicherheit, da die Konzentration des Fahrers nicht unter den hohen Temperaturen leidet. Zusätzlich sorgt der Innenraumfilter dafür, dass unerwünschte Bestandteile der Außenluft aufgefangen werden – Staubpartikel ebenso wie Pollen oder auch Schadstoffe. „Wie bei jedem Filter ist allerdings auch bei Innenraumfiltern die Aufnahmekapazität begrenzt. Wird der Filter nicht rechtzeitig ausgetauscht, lässt die Wirksamkeit nach und die Qualität der Luft im Fahrzeug leidet“, erläutert Innenraumfilter-Expertin Petra Pfeiffer von Bosch.

Ein Wechsel pro Jahr sollte sein

Als Faustregel gilt, dass der Innenraumfilter einmal pro Jahr ausgetauscht werden sollte, bei Vielfahrern durchaus auch häufiger. „Dabei sollten gleichzeitig die Filterumgebung, die Kanäle und der Verdampfer von der Kfz-Werkstatt gereinigt werden“, so Pfeiffer. Sinnvoll sei es zudem, dabei gleichzeitig vom Standardfilter zu einem Aktivkohlefilter zu wechseln. Die Aktivkohleschicht, die aus Kokosnussschalen hergestellt wird, bindet in ihrer schwammartigen Struktur gasförmige Verunreinigungen. „Neben Pollen und Feinstaub bleiben somit auch übelriechende und gesundheitsschädliche Gase wie Ozon und Stickoxid draußen“, betont Petra Pfeiffer. Den Filtertausch und den Wechsel auf einen Aktivkohlefilter könne jede Kfz-Werkstatt vor Ort schnell und einfach durchführen.

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