PRESSEKONFERENZ: Kick-Off Netzwerk gegen Lebensmittelverschwendung

Rund die Hälfte der Nahrungsmittel weltweit wird weggeworfen, obwohl sie durchaus genießbar wären. Dies zu ändern ist das Ziel des EU-Projektes FUSIONS. Deutscher Partner ist das Life Science Center der Universität Hohenheim, das die Aktivitäten im deutschsprachigen Raum sowie in Mittel- und Osteuropa koordiniert. Am 16. Mai 2013 treffen sich Schlüsselakteure von Verbänden, Forschungseinrichtungen, Handel und Hersteller, Gesetzgeber und Nichtregierungsorganisationen zum ersten regionalen Workshop. Das Kürzel FUSIONS steht für Food Use for Social Innovation by Optimising Waste Prevention Strategies. Infos zu den Aktivitäten unter www.eu-fusions.org und www.essens-wert.de

Medienvertretern bietet die Universität Hohenheim schon vor Beginn des Workshops eine Auswahl spannender Teilnehmer zum Gespräch im Rahmen einer Pressekonferenz im Schloss Hohenheim um 12:00 Uhr. Es erwarten Sie
• Valentin Thurn, Autor und Regisseur des Kino-Dokumentarfilms „Taste the Waste“, dessen neuester Fernsehfilm „Die Essensretter“ am 13. Mai 2013 um 22:15 Uhr in der ARD ausgestrahlt wird.
• Gerd Häuser, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. Bundesweit sammeln 900 Tafel-Vereine qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden, und verteilen diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte.
• Prof. Dr. Bernd Hallier, Gründer der European Retail Academy, einer Weiterbildungseinrichtung des Einzelhandels, die sich auch des Themas Lebensmittelabfälle angenommen hat.
• Christine Göbel, Institut für nachhaltige Ernährung und Ernährungssicherheit an der Fachhochschule Münster, befasst sich mit der Untersuchung von Mengen, Ursachen und Lösungen zur Verringerung der Lebensmittelabfälle.
• Susanne Braun, Geschäftsführerin des Life Science Centers der Universität Hohenheim, des einzigen deutschen Partners des EU-Projektes FUSIONS, das die Aktivitäten für den deutschsprachigen und mitteleuropäischen Raum koordiniert.

Ziel von FUSIONS ist es, Schlüsselakteure in ganz Europa zu aktivieren, um bis 2020 die Lebensmittelabfälle um 50% und den Ressourceneinsatz in der Lebensmittelkette um 20% zu senken. Weiteres Ziel ist eine gemeinsame Gesetzgebung zu Lebensmittelabfällen in der EU27. Die Europäische Union unterstützt das Vorhaben mit 4 Mio. Euro.

Kontakt für Medien:
Susanne Braun, Universität Hohenheim, Life Science Center, Tel.: 0711/459 24026, E-Mail: s.braun@uni-hohenheim.de

Klaus Hadwiger, Universität Hohenheim, Life Science Center, Tel.: 0711/459 24331, E-Mail: klaus.hadwiger@uni-hohenheim.de

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