Presseeinladung: Die Seele ist ein Oktopus – Ausstellung im Berliner Medizinhistorischen Museum

Antike Theorien über die Seele und ihre Einbindung in den gesunden oder kranken menschlichen Körper sind das Thema einer Ausstellung, die vom 11. Mai bis 11. September 2016 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen ist. Die Ausstellung wird als Intervention im Präparatesaal Rudolf Virchows eingerichtet. Sie wurde von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Exzellenzclusters Topoi und der Alexander von Humboldt-Professur für klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) in Zusammenarbeit mit dem Museum entwickelt. Medienvertreterinnen und –vertreter laden wir herzlich zur Pressekonferenz mit anschließendem Presserundgang ein.

Dienstag, den 10. Mai 2016, 11 Uhr
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
Hörsaalruine | Charitéplatz 1 | 10117 Berlin
Campusadresse: Virchowweg 16

Für ein Gespräch stehen Ihnen zur Verfügung:

– Prof. Dr. Thomas Schnalke, Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité
– Prof. Dr. Michael Meyer, Sprecher Exzellenzcluster Topoi
– Prof. Dr. Philip van der Eijk, Alexander von Humboldt-Professor für Klassische Altertumswissenschaften und Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied der Forschergruppe „Mapping Body and Soul“ des Exzellenzclusters Topoi
– Dr. Uta Kornmeier, Kuratorin, Exzellenzcluster Topoi
– Christoph Geiger, Graphiker

Die Ausstellung „Die Seele ist ein Oktopus. Antike Vorstellungen vom belebten Körper“ wird vom 11. Mai bis zum 11. September 2016 Objekte wie kostbare medizinische Instrumente, antike anatomische Körperteilvotive und prachtvoll bemalte attische Trinkschalen zeigen. Insbesondere setzt die Ausstellung auf großformatige Bilder des Berliner Graphikers Christoph Geiger, die die Inhalte ins Visuelle übersetzen. Daraus ergibt sich ein ebenso unvermittelter wie faszinierender Einblick in das antike Seelen- und Körperverständnis, der uns nicht nur die Wurzeln vieler unserer heutigen medizinischen Vorstellungen vorführt, sondern auch zum lustvollen Eindenken in alternative Sehweisen einlädt. Die Ausstellung wird von einer Vortragsreihe begleitet.

Die Ausstellung und die Vortragsreihe werden ermöglicht durch Mittel aus der Alexander von Humboldt-Professur von Prof. Dr. Philip van der Eijk an der Humboldt-Universität zu Berlin und die großzügige Förderung der Schering Stiftung.

Über Topoi
Der Exzellenzcluster Topoi ist ein Forschungsverbund der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem Deutschen Archäologischen Institut, dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Kontakt
Dr. Nina Diezemann
Exzellenzcluster Topoi
Tel.: 030 838-73190
nina.diezemann@topoi.org

Uwe Dolderer
Leiter der Unternehmenskommunikation
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Tel.: 030 450-570-400
presse@charite.de

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