Preis für Wissenschaftsjournalismus 2012 geht an Sascha Spataru

Mannheim, Freitag, 13. April 2012 – Der diesjährigen Preis für Wissenschaftsjournalismus der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK) geht an den Journalisten und Moderator Sascha Spataru aus Heidelberg. Verliehen wurde die Auszeichnung heute bei der 78. Jahrestagung der DGK, bei der von Mittwoch bis Samstag (11. bis 14. April) in Mannheim mehr als 7500 Teilnehmer aus rund 25 Ländern aktuelle Entwicklungen aus allen Bereichen der Kardiologie diskutieren.

Der gebürtige Österreicher Sascha Spataru ist seit 1997 Chefredakteur des Rhein-Neckar-Fernsehens (RNF) und hat sich um die Kardiologie nicht zuletzt mit Fernsehsendungen wie dem Gesundheitsmagazin „Telemed“ verdient gemacht, das sich im vergangenen Jahr thematisch unter anderem mit der Genforschung zu Herzerkrankungen oder dem Vorhofflimmern beschäftigt hat. „Sascha Spataru entwickelte ein spezielles Format für Medizin-Sendungen, das als geglückt bezeichnet werden kann“, begründete DGK-Präsident Prof. Dr. Georg Ertl in seiner Laudatio die Entscheidung für den Preisträger. „Mit den gezeigten filmischen Beispielen und den Interviews zur Thematik wird er dem Informationsbedarf der Bevölkerung im Gebiet Herz-Kreislauf gerecht. Seine Sendungen zeichnen sich durch sachliche Richtigkeit, Recherche-Tiefe und zutreffende Beurteilung unter Einbeziehung ausgewiesener Experten aus. Die Vollständigkeit der Informationen sind im medizinischen Bereich für ein allgemeines Publikum eine Ausnahmeerscheinung im Fernsehen und von daher ein auszeichnungswürdiges Beispiel für Fernsehjournalismus über Themen aus der Medizin.“

Sascha Spataru studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Köln und an der Sorbonne in Paris. Er verdiente sich seine journalistischen Sporen als Regieassistent beim Westdeutschen Rundfunk und in den Printredaktionen des „Heidelberger Tagblatts“, sowie der „Rheinpfalz“ in Ludwigshafen.

Der DGK-Preis für Wissenschaftsjournalismus wird jährlich „in Anerkennung einer sachgerechten, unabhängigen und klinisch-hinterfragenden Berichterstattung und Kommentierung von Themen der Herz-Kreislaufmedizin“ verliehen. Er ist mit 2500 Euro dotiert und wird von DGK-Vorstand vergeben, eine Eigenbewerbung von Medienvertretern ist nicht möglich. In vorangegangenen Jahren hatte die DGK unter anderem den Autor und Moderator Ranga Yogeshwar, Rainer Flöhl (FAZ), Peter Overbeck und Hagen Rudolph(Ärzte-Zeitung), Wolfram Goertz (Rheinische Post) oder Hartmut Wewetzer (Tagesspiegel) mit dem Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.

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Fax: 0211 / 600692 – 10
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Christiane Limberg (Pressereferentin, Düsseldorf)
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Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit knapp 8000 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.

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