Prachtvolles Fachwerk im goldenen Herbst

(djd). Angenehme Temperaturen und eine farbenprächtige Natur: Für viele Bundesbürger ist der goldene Herbst die ideale Zeit für eine Städtetour im eigenen Land. Interessante Ziele gibt es dabei genügend. Malerische Landschaften und charmante Orte, deren Fachwerkkunst nicht nur Architekturliebhaber begeistert, locken zum Beispiel auf einer Reise entlang der Deutschen Fachwerkstraße. Allerorts lassen sich bei einem Bummel durch die Städte aufwändige Schnitzereien und Verzierungen, interessante Türme, verwinkelte Gassen oder romantische Plätze entdecken – im niedersächsischen Stade ebenso wie im thüringischen Schmalkalden oder im hessischen Wetzlar.

Kein Haus gleicht dem anderen

Kein Haus gleicht dem anderen, manch einer mag erstaunt sein, wie sehr sich die Fachwerkskunst von Ost nach West und Nord nach Süd unterscheidet. Die rund 2.800 Kilometer lange Kulturstraße mit ihren fast 100 Städten lässt sich auf vielerlei Arten erkunden: mit dem Auto, dem Wohnmobil, der Bahn, dem Fahrrad oder gar auf Schusters Rappen. Man muss sich nur entscheiden, welche der sechs Regionalstrecken man zuerst entdecken will. Eine gute Hilfestellung bieten dabei die neu aufgelegten Broschüren der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e.V. Unter http://www.deutsche-fachwerkstrasse.de kann das Informationsmaterial direkt bestellt oder als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Zauberhafte Hotels und Restaurants

Anhand der Broschüren kann man sich schon vorab über Streckenverlauf, Radwegeverbindungen oder Unterkünfte entlang der Regionalstrecken informieren und die Route ganz individuell planen. Ausgewählte Adressen für alle, die auf ihrer Reise gerne in besonderen Hotels übernachten und in ausgewählten Restaurants speisen wollen, hält beispielsweise die Broschüre „Zauberhafte Hotels und Restaurants entlang der Deutschen Fachwerkstraße“ bereit. Darf es vielleicht ein frisch gezapftes Bier im Wirtskeller Sankt Georg in Eppingen sein, der im Baumannschen Haus zu finden ist und dessen schöne Fachwerkfassade bereits auf einer Briefmarke verewigt wurde? Oder eine Nacht im Althoff Hotel Fürstenhof in Celle, einem der schönsten Hotels im Norden? Oder zieht man den Aufenthalt im liebevoll gestalteten Eisenbahn-Themenhotel in Wernigerode vor, in dem Technik- und Eisenbahnfans auf ihre Kosten kommen?

Die Schönsten im Norden

Wer sich für die Fachwerkstädte im Norden Deutschlands entscheidet, bekommt mit der neuen Regionalstreckenkarte „Die Schönsten im Norden“ gleich 21 Fachwerkstädte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt präsentiert. Denn aus ursprünglich zwei Regionalrouten wurde eine. Die fusionierte „Nordstrecke“ führt nun von Stade an der Elbe über Duderstadt im Eichsfeld durch den Harz und zurück in die Elbtalauen. Vor allem fahrradbegeisterten Gästen dürften diese Route gefallen, führen doch zahlreiche Radwege-Fernverbindungen entlang von Flüssen und durch kontrastreiche Naturlandschaften. Auf Nebenstraßen und Feldwegen gelangen Pedalritter ohne große Steigungen aus dem gebirgigen Süden Niedersachsens bis hoch an die Elbmündung.

Vom Rhein zum Main und Odenwald: reizvolle Radfernwege

Aber auch im Süden des Landes kommen Radfahrer auf ihre Kosten: Denn in der neuen Straßenkarte „Vom Rhein zum Main und Odenwald“ wurden ebenfalls entsprechende Radfernwege in das Kartenmaterial aufgenommen. Eine schöne Strecke entlang des Mainradwegs verbindet etwa die reizvollen Fachwerkstädte Hanau-Steinheim, Seligenstadt, Miltenberg und Wertheim miteinander.

Veranstaltungstipps inklusive

Die neuen Regionalstrecken-Karten umfassen nicht nur eine übersichtliche Straßenkarte, sondern informieren auch anschaulich über Sehenswürdigkeiten und Fachwerkbesonderheiten in den einzelnen Städten. Hilfreich bei der Reiseplanung sind die zahlreichen Tipps und Vorschläge für Besichtigungen und Veranstaltungen sowie die Kontaktdaten der Touristinformation der jeweiligen Fachwerkstadt, für Smartphone-Nutzer teilweise sogar mit QR-Codes.

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