Powerfood für den Sport

(djd). Wer Leistung erbringen will, braucht Energie. Das gilt besonders beim Sport, denn die Muskeln können nur arbeiten, wenn sie mit genug „Treibstoff“ versorgt werden. Dieser wird in den Zellen in Form von Glykogen bereitgehalten, einem Mehrfachzucker aus Glukosemolekülen. Damit beim Training volle Power vorhanden ist, müssen die Glykogenspeicher gut gefüllt sein. Die richtige Ernährung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Kohlenhydrate liefern Energie

„Kohlenhydrate sind unbestritten die wichtigsten Nährstoffe für alle Sportler“, erklärt Sportwissenschaftler und Ernährungsberater Dr. Jürgen Siebenhünen. Je intensiver und schneller der betriebene Sport, umso kohlenhydratbetonter sei der Energiebedarf: „Beispiele hierfür sind fast alle Mannschaftssportarten, Tennis, Tischtennis, Sprint- und Mittelstreckenläufe sowie Aerobic“, so Siebenhünen. Aber auch für die klassischen Ausdauersportarten sei eine reichliche Zufuhr von Kohlenhydraten wichtig. Die Bedeutung der Proteine als Nährstofflieferant für Sportler werde dagegen meist überschätzt, eine erhöhte Zufuhr sei nur bei Kraftsportarten im Hochleistungsbereich sinnvoll.

„Auftanken“ zur richtigen Zeit

Ebenfalls wichtig ist der Zeitpunkt der Kohlenhydrataufnahme – mehr Informationen dazu gibt es unter http://www.experten-im-chat.de/leistung-steigern. Für eine morgendliche Laufrunde rät Ironman-Europameister und Sportwissenschaftler Timo Bracht: „Wer mehr als eine Viertelstunde joggen will, dem tun einige Kohlenhydrate vor dem Training gut – etwa ein Toastbrot mit Marmelade, eine halbe Banane und ein kleines Glas Orangensaft.“ Diplom-Ökotrophologin Sarah Wingensiefen empfiehlt auch nach dem Sport die Aufnahme von Kohlenhydraten – etwa in Form eines Marmeladenbrötchens, eines Müsliriegels oder einer Banane, um die Glykogenspeicher wieder aufzufüllen. Im Endeffekt sollte man aber nicht mehr zu sich nehmen, als man tatsächlich verbraucht. Eine Faustregel zur Berechnung des Energieverbrauchs beim Joggen etwa lautet: Gelaufene Kilometer mal Kilogramm Körpergewicht mal 0,9 = verbrauchte Energie in Kilokalorien.

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