Politiker informierten sich über Bedeutung der Fachhochschulen in der Region

Inhaltlich ging es den Gesprächspartnern darum, sich über hochschulpolitische Fragenstellungen austauschen. Die staatlichen oder staatlich refinanzierten Bochumer Fachhochschulen kamen gern dem Wunsch nach, über die Bedeutung der Fachhochschulen in Lehre und Forschung für Bochum und die Region in kurzen Präsentationen und im Gespräch zu informieren.

Prof. Jürgen Bock, der Präsident der Hochschule Bochum, machte deutlich, warum die Bochumer Fachhochschulen sich ihren Abgeordneten unter anderem persönlich vorstellten: „Um das an den Fachhochschulen vorhandene Potenzial bestmöglich nutzen zu können, müssen die Rahmenbedingungen für die anwendungsorientierte Forschung und den Wissenstransfer weiterentwickelt werden.“ Dazu zähle auch eine angemessene fachhochschul-spezifische Grundfinanzierung, um dafür Personal und die nötige Infrastruktur bieten zu können, ergänzte Prof. Bock.

Der so genannte Brückentag vor Allerheiligen bot sich an, um im Senatssaal der hsg mit Ausblick auf den sich entwickelnden Gesundheitscampus in Bochum über Studierendenzahlen, bedeutsame Forschungsergebnisse und ihre Präsentation in der Öffentlichkeit sowie über die Weiterentwicklung der Fachhochschulen zu sprechen. Der Einladung der Hochschulen waren Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert, der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Axel Schäfer und NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke gefolgt. „Das war ein interessantes Treffen und wir denken über eine Wiederholung nach“, sagte sie resümierend.

Kurzpräsentationen über die Eckpunkte der jeweiligen Fachhochschulen hielten: Prof. Dr. Jürgen Bock (Präsident der Hochschule Bochum), Prof. Dr. Anne Friedrichs (Präsidentin der Hochschule für Gesundheit), Prof. Dr. Jürgen Kretschmann (Präsident der Technischen Hochschule Georg Agricola) sowie Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer (Rektor der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe).

Scroll to Top