Plastische Chirurgie – So verläuft eine Brustvergrößerung

Plastische Chirurgie, Brustvergrößerung

Ein schöner Busen und ein volles Dekolleté stellen den Traum vieler Frauen dar. Bereits seit den 1950er Jahren hat sich die wohlgeformte Brust als gängiges Schönheitsideal etabliert und stets weiterentwickelt. So ist es kaum verwunderlich, dass die Brust-OP in den heutigen Zeiten weltweit zu den Schönheitsoperationen zählt, die am häufigsten durchgeführt werden. 

Doch worauf gilt es bei einer Brustvergrößerung zu achten und wie gestaltet sich ihr Ablauf? Die Grundvoraussetzung besteht in jedem Fall darin, einen kompetenten Arzt mit der Durchführung der Operation zu betrauen. Experte auf dem Gebiet der Brustvergrößerung ist beispielsweise Dr. Maximilian Eder aus München.

Das Beratungsgespräch

Natürlich ist der detaillierte Ablauf einer Brustvergrößerung stets von Patientin zu Patientin unterschiedlich. Dennoch besteht der erste Schritt bei allen Brust-OPs in einem umfangreichen und ausführlichen Beratungsgespräch. In diesem werden die Vorstellungen und Wünsche der Patientin erläutert. Dieses persönliche Gespräch sollte unbedingt in einem unverbindlichen und entspannten Rahmen stattfinden. Falls die Vorstellungen der Patienten in der Praxis nicht umgesetzt werden können, so werden entsprechende Alternativen erläutert. Sobald alle Details geklärt sind, wird ein individuelles Behandlungskonzept erarbeitet. 

Im Zuge des ersten Beratungsgespräches spielt im Übrigen auch die Krankengeschichte der Patientin eine Rolle, sowie eventuell vorliegende Medikamentenunverträglichkeiten, Allergien oder Vorerkrankungen. Oft wird auch eine individuelle Kostenübersicht am Ende des Beratungsgespräches überreicht. Die Patientin kann sich dann in Ruhe Gedanken darüber machen, ob sie die Brustvergrößerung durchführen möchte. 

Die nötigen Voruntersuchungen

Die nötigen Voruntersuchungen werden häufig im Rahmen eines zweiten Beratungstermins erledigt. Es werden Fotos der Brust aufgenommen und weitere Untersuchungen durchgeführt. Dazu zählen auch Blutuntersuchungen für die kommende Anästhesie. 

Außerdem ist eine Ultraschalluntersuchung und in einigen Fällen auch eine Mammographie nötig. Bei Patientinnen über 30 Jahren ist es sinnvoll, ein Attest von dem Gynäkologen vorzulegen, in dem bescheinigt wird, dass die Brüste vollkommen gesund sind. 

Der Tag der Brust-OP

Die Patientin wird in der Regel am Morgen ihres OP-Tages in der jeweiligen Klinik empfangen und auf die anstehende Operation vorbereitet. Die Lage der Implantate sowie die nötigen Schnittführungen werden mit einem Stift eingezeichnet. 

Danach folgt die Einleitung der Narkose. Der fachlich versierte Arzt, der die Operation durchführt, beginnt dann mit seiner Arbeit. Die jeweilige Methode richtet sich natürlich stets individuell danach, was mit der Patientin im Vorfeld besprochen wurde. 

Nach dem Einsetzen der Implantate werden die Wunden vernäht. In vielen Fällen werden heutzutage selbstauflösende Fäden dazu genutzt, sodass kein nachträgliches Ziehen der Fäden mehr nötig ist. Nach der erfolgreichen Brustvergrößerung dauert es circa eine Stunde, bis die Patientin wieder selbstständig das Bett verlassen kann. 

Die Nachsorge 

Abhängig von der jeweiligen Art der Operation und den individuellen Wünschen der Patientin, kann diese in der Regel die Klinik noch am selben oder am nächsten Tag wieder verlassen. Für Rückfragen sollte der Operateur nach dem Eingriff stets zur Verfügung stehen. 

Nach drei bis vier Tagen ist es für die Patientin bereits wieder möglich, zu duschen. In den ersten ein bis zwei Wochen ist allerdings eine körperliche Schonung Pflicht. Auf direkte Sonneneinstrahlung oder den Besuch des Solariums ist für circa ein bis zwei Monate nach der Operation zu verzichten. Außerdem ist es nötig, für sechs Wochen einen speziellen Kompressions-BH zu tragen. 

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